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Werseaue und NSG Auwald Stapelskotten

Zwischen der alten Pleistermühle und dem Freibad Stapelskotten an der Wolbecker Straße verläuft der vielleicht schönste Abschnitt des Radweges entlang der Werse. Immer nah am Wasser schlängelt sich der Weg durch einmalig schöne Auwälder. Ein besonderes Erlebnis ist eine Radtour im Frühling, wenn ein bunter Blütenteppich den Waldboden bedeckt.


Auwälder kommen entlang von Bächen und Flüssen vor und sind von Überschwemmungen und hohen Grundwasserständen geprägt. Sie bieten in einem kleinflächigen   Mosaik unterschiedliche Standortbedingungen für Pflanzen und Tiere. Darum zählen sie in Europa zu den artenreichsten Lebensräumen überhaupt. Weil aber Flussauen seit Jahrhunderten immer auch ein bevorzugter Siedlungsraum waren, sind naturnahe Auwälder in Mitteleuropa nahezu vollständig verschwunden.

Besonders eindrucksvoll ist die Auenlandschaft im 9,0 ha großen NSG Auwald Stapelskotten, denn dieser Abschnitt zeigt die Werselandschaft so, wie sie früher ohne Bebauung und ohne landwirtschaftliche Nutzung ausgesehen hat. Bemerkenswert ist die gut erkennbare Abfolge der verschiedenen Pflanzengesellschaften:
In der Werse gibt es große Schwimmblattdecken mit der Gelben Teichrose, in einem verlandeten Altarm hat sich ein Schilfröhricht ausgebildet und in der daran anschließenden periodisch überfluteten Aue wachsen überwiegend Erlenbestände. Wo austretendes Hangdruckwasser eine zusätzliche Vernässung verursacht, kommt ein Erlenbruchwald vor, an anderen Stellen Erlenauenwald, in dem auch die Esche beigemischt ist. Auf der etwa 2-3 m höher gelegenen Niederterrasse dominieren naturnahe Eichen-Hainbuchenwälder mit Beimischung von Rotbuchen. Im Südwesten stehen zwei mächtige Rotbuchen, die als Naturdenkmale ausgewiesen sind.

Sehr schön nachvollziehbar ist auch, wie sich der Fluss sein Bett selbst schafft. An manchen Stellen unterspült das Wasser das Ufer, so dass neue Abbruchkanten entstehen, während es an Stellen, wo es langsamer fließt, Sand und andere Sedimente ablagert. Die Werse hat hier jedoch nur bei Hochwasser Fließgeschwindigkeit, da das Wehr an der Pleistermühle bis hier zurückstaut. Mit etwas Glück kann man den seltenen Eisvogel, der seine Brutröhren in ungestörte Steilwände gräbt, bei der Nahrungssuche beobachten.

 

Charakteristische Pflanzen des Naturschutzgebietes sind neben Roterlen, Eschen, Hainbuchen, Rotbuchen und Eichen u. a. folgende charakteristischen Pflanzen: Bitteres Schaumkraut, Sumpfdotterblume, Iris, Finger-Lerchensporn und Wechselblättriges Milzkraut.

        

Text: Stadt Münster, Amt für Grünflächen und Umweltschutz 

 







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