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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fischtreppe Telgte - flussaufwärts ohne Hindernis

Durch Begradigung, Ausbau und Anstau werden den Flüssen ihre natürlichen, dynamischen Eigenschaften genommen. Um Wassermühlen zu betreiben, wurden in der Vergangenheit viele größere Bäche und Flüsse angestaut. Was der Energiegewinnung diente, ist für die aufwärtswandernden Fische und Kleinlebewesen ein meist unüberwindliches Hindernis. Dabei sind alle Fließgewässerorganismen auf die Durchwanderbarkeit der Gewässer angewiesen.

Auch in Telgte wird das Strömen der hier in zwei Armen die Stadt durchfließenden Ems durch zwei Stauanlagen ehemaliger Mühlen abrupt unterbrochen. Das Wasser stürzt wasserfallähnlich etwa 2,5 m in die Tiefe. Um die Ems wieder "durchgängig" zu machen und wandernden Tieren den Aufstieg zu ermöglichen, wurde eine 145 m lange Fischaufstiegsanlage - kurz "Fischtreppe" - gebaut.

Das naturnah gestaltete Umgehungsgerinne kombiniert kaskadenartige, mit durchlässigen Steinschwellen versehene Abschnitte und beruhigte Flachwasserbereiche. Bei der Gestaltung des künstlichen Bauwerks macht man sich das besondere Verhalten der wandernden Fische und anderen Wasserorganismen zunutze, sich beim Aufstieg an starken Wasserströmungen zu orientieren und diesen entgegen zu schwimmen. Der Wechsel stärker fließender Steinschwellengerinne und beruhigter Flachwasserbereiche ermöglicht den Tieren einen etappenweisen Aufstieg mit eingelegten "Verschnaufpausen", so dass sie ins Oberwasser der Ems abschwimmen und ihre Wanderung fortsetzen können.

Seit der Fertigstellung der Fischtreppe im März 2000 brachten viele Beobachtungen, Reusenuntersuchungen und Befischungen zahlreiche erfolgreiche Ergebnisse: so konnten z.B. bereits bis 2004 insgesamt 23 Fischarten nachgewiesen werden, darunter, die in Nordrhein-Westfalen vom Aussterben bedrohte Quappe.







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