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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Feuchtwiesen am Emmerbach

Mitten durch das größte Waldgebiet des Münsterlandes, die Davert, fließt der Emmerbach. Bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war das Gewässer zumindest in diesem Abschnitt ein nur wenig ausgebauter Flachlandbach, der nicht selten in den Wintermonaten sowie bei Sommerhochwasserereignissen weit über seine Ufer trat. Nahezu die komplette Emmerbachaue im Bereich der Davert war von ausgedehnten Wiesen und Weiden geprägt.

Mit dem Bau der Autobahn A1 Anfang der 60er Jahre wurde nicht nur das einmalige Waldgebiet durchschnitten und erheblich beeinträchtigt, sondern auch der Emmerbach ausgebaut und vertieft: Mit nachhaltigen Folgen für den Wasserhaushalt und das Nutzungsregime der Aue. Größtenteils wird die Auenlandschaft heute ackerbaulich genutzt. Im zentralen Bereich der Davert, im Grenzbereich zwischen dem Stadtgebiet Münster und Kreis Coesfeld, ist aber ein zusammenhängender Grünlandkomplex aus Feucht- und Magerwiesen erhalten geblieben, der seltene Pflanzengesellschaften und eine Vielzahl gefährdeter Pflanzen- und Tierarten beheimatet und heute zu den Perlen des Naturschutzes in der Davert zählt. Teufelsabbiss, Wassernabel, Borstgras und Blasensegge sind nur einige der botanischen Kostbarkeiten, die in den extensiv genutzten Wiesen und Weiden zuhause sind. Auf der Brücke über dem Emmerbach stehend präsentiert sich eine Landschaft, in der vor 50 Jahren die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.  

 

 

        Gebänderte Prachtlibelle

        

 

Eine auffällige und zudem häufige Erscheinung am Emmerbach ist die Gebänderte Prachtlibelle, deren Name nicht zu Unrecht vergeben wurde. Eine Augenweide sind auch die Röhrichte entlang des Baches, gerade zur Blütezeit der Schwanenblume, die hier große Bestände ausbildet.

Trotz seines Ausbaus zählt auch der Emmerbach zu den herausragenden Lebensräumen der Davert. Weit über das Münsterland hinaus hat sich das Gewässer durch ein großes Vorkommen der Helm-Azurjungfer einen Namen gemacht. Diese stark gefährdete und auch über die europäische FFH-Richtlinie besonders geschützte Libellenart hat am Emmerbach eines ihrer landesweit größten Vorkommen. Über weite Abschnitte kommt sie vor - jedoch längst nicht überall. Entscheidend ist, dass das die Wasserqualität ausreichend gut ist und eine artenreiche, nicht zu dichte Wasser- und Ufervegetation vorhanden ist. Wesentliche Faktoren sind hier neben der Besonnung die extensive Nutzung der angrenzenden Flächen sowie eine an den Entwicklungszyklus der Helm-Azurjungfer angepasste Unterhaltung der Uferböschungen.

 

 

 

 







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