Termine Spenden Kontakt
Startseite
Über uns
Artenschutz
Lebensraumschutz
Landschaftspflege
Weidelandschaften
Emsaue Pöhlen, Telgte
Emsaue Lauheide, Telgte
Emsaue Vadrup, Telgte
Brunsberg, Beckum
Davert, Ascheberg
NaturGenussRoute
Umweltbildung
NABU-Regionalstelle
Naturbeobachtungen
Naturschutz in der Stadt
Presse
Pressearchiv
Mitglied werden
Aktiv sein
Kontakt
Unsere Partner
Impressum

NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
BIC WELADED1MST

Startseite: Weidelandschaften > Emsaue Vadrup, Telgte

Emsaue Vadrup

"Die Emsaue Vadrup wird heute vom NABU als extensiv genutzte "Auerochsen"- und Wildpferdeweide genutzt. Auf dem 29,6 ha großen Areal im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Staatliche Umweltamt Münster abgetrennte Flussschleifen wieder an die Ems angeschlossen, das Steinkorsett von Uferböschungen beseitigt und dem Fluss dadurch zu neuer Lebendigkeit verholfen. Eisvögel, Uferschwalben sowie seltene Laufkäfer, Wildbienen und Grabwespen haben die neu entstandenen Uferabbrüche und Sandbänke wieder besiedelt.

Stute auf der Weidefläche Vadrup

In der „Emsaue Vadrup“ kaufte das Land NRW seit 1990 Flächen für die Umsetzung des Emsauenschutzkonzeptes auf. Mehrere bei der Begradigung der Ems abgetrennte Altarme wurden wieder angebunden, so dass sich Uferabbrüche bilden konnten. Im Rahmen des vom NABU organisierten Emsaktionstages im Sommer 2003 wurden mit weit über 100 ehrenamtlichen Helfern und der Unterstützung des Staatlichen Umweltamtes Münster weitere Flussuferbereiche von den Steinschüttungen befreit.

Die im Überschwemmungsbereich der Ems gelegenen ehemaligen Ackerflächen der „Emsaue Vadrup“ wurden in Grünland umgewandelt. Durch den Auftrieb der dort ganzjährig weidenden Auerochsen im November 2004 sowie der Koniks im August 2005 werden positive Impulse auf die Entwicklung der Flächen und ihre Besiedlung durch Pflanzen und Tiere erwartet.

Das Weidegebiet kann vom EmsAuenRadweg und von einer an der Emsbrücke stehenden Aussichtskanzel aus eingesehen werden. Zur Zeit beweiden 19 Heckrinder die Fläche. Sie haben Gesellschaft von sechs Koniks (1 Hengst, 2 Stuten, 2 Fohlen).

Aufgrund der Größe der Weideflächen sind die Auerochsen und Koniks nicht von jedem Aussichtspunkt jederzeit zu sehen. Die Herden nutzen im Tagesverlauf einen Großteil der Fläche und sind sehr mobil. Die Wahrscheinlichkeit von Tierbeobachtungen ist auf der Fläche Vadrup wegen des parallel verlaufenden Emsauen-Radweges allerdings recht hoch. Für sichere Tierbeobachtungen empfehlen wir an einer Führung der NABU-Naturschutzstation teilzunehmen. Termine finden Sie auf den entsprechenden Seiten dieser Homepage, in der aktuellen Ausgabe der Naturzeit und in der Tagespresse.

Der gefährdete Heidegrashüpfer besiedelte die Emsaue "Vadrup" nach Beginn des Beweidungsprojektes neu.



Der imposante Auerochsenstier stammt aus dem Wulfener Bruch bei Magdeburg.Uferabbruch an der Ems im Bereich der Emsaue Vadrup.
Nach der Renaturierung ist die Emsaue Vadrup zu einer abwechslungsreichen Landschaft geworden.

Abgrenzung des Beweidungsgebietes in der Emsaue Vadrup (orange).







Suche 

EmsaktionärIn werden !

Ab Spenden in der Höhe...



Nach oben...