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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
BIC WELADED1MST

Startseite: Umweltbildung / BNE > Naturlehrpfad Hohe Ward

 Der Naturlehrpfad in der Hohen Ward

 An 15 Stationen die Hohe Ward entdecken

  Karte des Lehrpfades

 

 Über den Naturlehrpfad in der Hohen Ward

Im Süden Münsters erstreckt sich ein einmaliges und vielseitiges Waldgebiet, die Hohe Ward. Nun bietet sich Ihnen die Möglichkeit, dieses beliebte Naherholungsgebiet ganz neu zu erleben, denn im August 2008 hat die NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. zusammen mit ihren Partnern, den Stadtwerken Münster, der Sparkasse Münsterland-Ost, der Stadt Münster, sowie der Stadtteiloffensive Hiltrup, einen spannenden Naturlehrpfad eingerichtet. Die 15 Informationstafeln bieten ihnen die Möglichkeit die faszinierende Landschaft der Hohen Ward mit anderen Augen zu sehen und zu verstehen. 

Bäume der Hohen Ward

Erkunden Sie den ca. 13 km langen Pfad doch einfach mit dem Fahrrad oder nehmen Sie sich den Tag Zeit um eine spannende und informative Wanderung zu bestreiten. Die Hohe Ward bietet Ihnen kultur-historische Vermächtnisse der hiesigen Landnutzung, sowie artenreiche und vielseitige Waldgebiete. Die trockenen und nährstoffarmen Sandböden bieten wichtige Lebensräume für gefährdete Arten, dessen Erhalt der NABU- Naturschutzstation Münsterland besonders am Herzen liegt. Erleben auch Sie diese Kostbarkeiten der Hohen Ward und begeben Sie sich auf die Entdeckungsreise auf unserem Naturlehrpfad.    

BeispielschildWanderwegWaldwegSchildwasserwerk

   

Wussten Sie schon, dass ein großer Teil des Wassers, welches die Münsteraner täglich verbrauchen, aus der Hohen Ward stammt?

 Versickerungsbecken

Möglich macht dies der Münsterländer Kiessandzug, der durch seine speziellen Eigenschaften die Versickerung und Aufbereitung des Wassers aus dem Dortmund-Ems-Kanal möglich macht. Dies geschieht an über 18 Anreicherungsbecken, die in der Hohen Ward verteilt sind. Diese ganz besonderen Eigenschaften der Landschaft nutzt man aber nicht erst seit gestern. Die Wassergewinnung  in der Hohen Ward hat Geschichte. Ein stummer Zeuge hierfür ist das bereits 1906 erbaute Wasserwerk, welches bis heute von den Stadtwerken Münster auf den neusten Stand der Technik gebracht wurde und bis zu 1,2 Millionen Liter Trinkwasser pro Stunde aufbereitet. Allein dies zeigt schon, wie wichtig der Schutz dieser sensiblen Zone ist. Mehr über die Wassergewinnung in der Hohen Ward können Sie auf unserem Naturlehrpfad erfahren und mit eigenen Augen erleben.

  VersickerungsbeckenWasserwerkSchild WasserschutzMünsterländer Kiessandzug

 

Wussten Sie, dass die Hohe Ward ein Zeugnis kultur-landschaftlicher Geschichte ist?

 Heidelandschaft

Die Hohe Ward, wie wir sie heute kennen, ist nicht etwa natürlich entstanden, sondern das Ergebnis menschliche Nutzung und gewährt uns Einblick in die Geschichte der Landschaftsnutzung. Der beliebte Hiltruper See beispielsweise entstand aus einer ehemaligen Sandgrube und ist ein Ergebnis des Baus der Bahnlinie Münster Dortmund und einer Kalksandsteinproduktion. Diese Grube füllte sich in den Jahren mit Wasser und bietet jetzt Lebensraum für viele Wasservögel und andere Arten. Auch der wertvolle Sandtrockenrasen, der in der Hohen Ward zu finden ist,  ist ein kulturlandschaftliches Relikt. Vor der Entstehung des Kunstdüngers wurde der hiesige Boden für die Plaggenwirtschaft genutzt, so dass nur eine trockene sandige Oberfläche zurückblieb. Doch dieser scheinbar karge Boden bietet vielen Arten ein zu Hause und ist ein schützenswertes und ökologische wertvolles Stück Geschichte.  Auch die Vielfältig Waldlandschaft ist ein Ergebnis der Forstwirtschaft und lädt nun zur Erholung ein. Wollen Sie mehr erfahren? Unser Naturlehrpfad führt Sie in die kultur-landschaftliche Geschichte der Hohen Ward.

  HeidelandschaftHiltruper SeeWall

 

Wussten Sie, dass die Hohe Ward Heimat für viele bedrohte und seltene Arten ist?

 Arten auf dem Hiltruper See

In der Hohen Ward sind viele Arten von Wildbienen und Solitärwespen beheimatet. Darunter mehrere in Westfalen vom Aussterben bedrohte Arten. Sie nisten bevorzugt in trockenen- warmen Sandböden oder in alten Käferfraßgängen im Totholz. Diese kleinen Helfer sind wichtig für das Ökosystem, denn sie bestäuben nicht nur Pflanzen, sondern bekämpfen zusätzlich so genannte Schädlinge. Auch die bedrohte Hygienepolizei des Waldes ist hier zu finden. Die rote Waldameise nistet gerne an sonnigen Waldrändern, nahe des Weges und schützen den umliegenden Wald vor „Schädlingsbefall“. Auch der Sandtrockenrasen bietet einige Schätze. Viele Pflanzenarten, wie das Hungerblümchen, das Filzkraut und das Silbergras sind an die speziellen Lebensraumbedingungen auf diesem trockenen Boden angewiesen und anderswo stark bedroht. In der Hohen ward können Sie diese beachtenswerte ökologische Vielfalt selbst erleben. Unser Naturlehrpfad hilft Ihnen, diese auch zu verstehen. Interesse? Dann auf in die Hohe Ward.

 rote WaldameiseFledrmausWildbieneGraureier

 

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann begeben Sie sich doch einfach auf eine Erkundungstour über unseren Lehrpfad. Die zugehörige Broschüre gibt es beim Infopoint Hiltrup oder direkt bei uns auf Haus Heidhorn:

NABU – Naturschutzstation Münsterland e.V.
Geschäftsstelle  Haus Heidhorn
Westfalenstraße 490
48165 Münster

Email: buero@nabu-station.de

Tel.:02501-9719433

Fax: 02501-9719438

Präsenzzeiten: Mo.-Do.: 9-13 Uhr







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