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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Zukunft Heimat: Schöpfung bewahren - Wald retten

NABU-Naturschutzstation Münsterland zu Gast in Drensteinfurt am vergangenen Dienstag, den 15. Januar

18. Januar 2019 - Mit der Veranstaltung "Schöpfung bewahren - Wald retten" am vergangenen Dienstag, den 15. Januar, ist die Reihe 'Zukunft Heimat' erfolgreich ins Jahr der Artenvielfalt gestartet. Mehr als 20 Gäste konnten die Veranstalter Jürgen Blümer und Bündnis 90 / Die Grünen im Trauzimmer der Alten Post in Drensteinfurt begrüßen. Zum Einstieg in das Thema erläuterte Forstassessor Stephan Rast in einem Impulsreferat die aktuelle Situation.

"Klimawandel, Dürre und Stürme haben dem Wald stark unter Stress gesetzt", fasste Stephan Rast die Ursachen für den besorgniserregenden Zustand des Waldes zusammen. Diese Ursachen führten dazu, dass die Bäume anfällig seien für Pilze und Schadinsekten und in der Folge komplexe Krankheitsbilder aufwiesen. Der Wald in Deutschland mit seiner speziellen Artenvielfalt sei weltweit ein einmaliges Biotop und müsse als Wirtschafts-, Schutz- und Erholungsraum erhalten werden. "Die verschiedenen Funktionen des Waldes haben alle ihre Daseinsberechtigung", fasste der diplomierte Forstwissenschaftler zusammen. Er forderte als Schutzmaßnahmen unter anderem eine extrem starke Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes aus fossilen Energieträgern, eine vernünftige Forstpolitik ohne ideologische Einseitigkeit, die Nutzung nachwachsender Rohstoffe und eine Bewirtschaftung des Waldes auf Grundlage forstwissenschaftlicher Erkenntnisse.

Dr. Britta Linnemann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland stellte im Anschluss Projekte des Naturschutzbundes vor, in denen der Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Wald eine Rolle spielen. Insbesondere wies Sie auf den Wald- und Klimapfad and der Stadtgrenze zwischen Münster und Drensteinfurt hin, der die Herausforderungen des Klimawandels anschaulich darstelle.

In der anschließenden lebhaften Diskussion wurden rasch konkrete Maßnahmen zum Arten- und Klimaschutz in Drensteinfurt angemahnt. Insbesondere die Zustände der öffentlichen und privaten Flächen wurde mit Sorge betrachtet. "Es kann doch nicht sein, dass Grünflächen nach Anruf beim Bürgermeister einfach gemäht werden ohne Rücksicht auf Pflanzen und Insekten", fasste ein Teilnehmer seinen Ärger zusammen.

Ratsherr Bernhard Meyer griff die Kritik auf und stellte in Aussicht, in diesem Jahr hier bei der Verwaltung mehr Naturschutz-Bewusstsein einzufordern. "Aber wir müssen auch zur Kenntnis nehmen, dass zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ein anderes Bild von Garten und Wiesen haben, das eben nicht ökologisch sinnvoll ist", gab Meyer zu bedenken. Hier müsse man auch Aufklärungsarbeit leisten und die Bedeutung der Flächen für die Artenvielfalt heraus stellen.

"Wir werden in diesem Jahr der Artenvielfalt zum Thema 'Insekten und Pflanzen' bereits im März mit einer Mitmach-Aktion für Bürgerinnen und Bürger starten", erläuterte Jürgen Blümer die weiteren Pläne der Veranstaltungsreiche 'Zukunft Heimat'. Er warb für das Projekt #werseblühen, dass mit einer Veranstaltung am 12. März starten soll. Bürgerinnen und Bürger könnten dann sich kostenlos mit Blühsamen und Infomaterial versorgen. "Wir wollen erreichen, dass sich das Bewusstsein der Menschen ändert und der eigenen Garten als Schutzraum für Insekten und Pflanzen wahrgenommen wird", erläuterte Blümer. Dabei warb er um Unterstützung bei der Verteilung des Aktionsmaterials in Drensteinfurt.




Dr. Britta Linnemann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland mit dem weiteren Referenten Stephan Rast und Veranstalter Jürgen Blümer (von links, Foto: Mechthild Wiesräcker)




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