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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Forschung im NABU: ein weitestgehend unentdeckter Schatz!

Vorstellung der Arbeit der NABU-Naturschutzstation Münsterland bei bundesweitem NABU-Workshop zu "Citizen Science" im Naturschutz

Da waren die Initiatoren Josef Tumbrinck (Vorsitzender des NABU NRW), Dr. Hermann Hötker (Leiter des Michael-Otto-Institut im NABU) und Dr. Steffi Ober (NABU-Teamleiterin Ökonomie und Forschung) selber überrascht: mit einem solchen Interesse an der spontanen "Schnaps-Idee", einen NABU-internen Workshop "Naturschutzforschung im NABU" durchzuführen, hatte niemand gerechnet. Und so wären sicher viel mehr als die nur rund zwanzig Teilnehmer am 9.-10. Februar nach Hannover gekommen, hätte man im Vorfeld größere Räumlichkeiten eingeplant - aber für ein nächstes Mal ist man sicher gerüstet.

Ziel der Initiative ist es, die im NABU auf unterschiedlichen Ebenen vorhandenen Forschungsaktivitäten zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen (z.B. Forschungsförderung), Herausforderungen zu diskutieren und Perspektiven zu entwickeln. Auch wenn die zumeist ehrenamtlich geleistete Arbeit von Nicht-Wissenschaftlern durchgeführt wird, so haben viele Projekte auch Vorteile gegenüber der "echten" akademischen Forschung. Vor allem die Langzeit-Beobachtungen vieler Naturfreunde sowie die Anwendungs- und Gemeinwohl-Orientierung sind Alleinstellungsmerkmale des ehrenamtlichen Naturschutzes, die die meist auf wenige Jahre angelegten Drittmittel-Projekte der Universitäten nicht leisten können. Auch die Vielzahl von Teilnehmern bei einfachen Fragestellungen wie zum Beispiel der "Stunde der Gartenvögel" kann einen wertvollen Beitrag zur Umweltforschung beitragen.

Ein weiterer Diskussionsschwerpunkt war die Ausbildung von Artenkennern und Spezialisten, die an den Universitäten in den letzten Jahren leider stark vernachlässigt worden ist. Bei diesem Thema kam die NABU-Naturschutzstation Münsterland in den Fokus, die mit ihren zahlreichen Seminaren zu einzelnen Pflanzen- und Tiergruppen wie Wasserpflanzen und Wildbienen seit vielen Jahren gute Erfahrungen sammeln und Hunderte von Interessierten ausbilden konnte, wie die Vorstandsvorsitzende Dr. Britta Linnemann den Teilnehmern berichten konnte.

Mit seinem Beitrag "200 Augen sehen mehr als zwei - Botanische Kartierungen bei der AG Botanik des NABU Münster" berichtete Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland als langjähriger Leiter der AG Botanik von den guten Erfahrungen mit dem Einsatz ehrenamtlicher Helfer bei Bestandserfassungen bestimmter Pflanzenarten oder Lebensräume: "Bei richtiger Anleitung und guter Vorbereitung sind auch Laien in der Lage, zuverlässig und korrekt wissenschaftliche Daten zu gewinnen," spricht Hövelmann aus Erfahrung, "wichtig ist dabei natürlich, dass die freiwilligen Helfer Spaß an ihrer Aufgabe haben und ihre Arbeit geschätzt und anerkannt wird." So hat die AG Botanik in den vergangenen Jahren mit ihren derzeit ca. 230 Mitgliedern in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster flächendeckende Bestandserfassungen von gefährdeten Arten der Roten Liste, Mohn- und Kornblumen und artenreichen Straßenrändern im gesamten Stadtgebiet für die Umweltdaten Münster leisten können.

Ebenfalls als Referentin eingeladen war Meike Terlutter mit ihren Untersuchungen zur Libellenfauna im NSG "Hanfteich" in Saerbeck (ST). Die Preisträgerin des NABU-Sonderpreises "Jugend forscht" und der Dr.-Hans-Riedel-Stiftung hatte vor wenigen Jahren ein Schülerpraktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland absolviert, siehe hier.

Fazit aller Teilnehmer: die Forschung im NABU ist ein weitestgehend unentdeckter Schatz, den es zu heben gilt. Dazu sind in Zukunft erhebliche Anstrengungen nötig, den vielen örtlichen Initiativen Dienstleistungen wie statistische Auswertungen, Hilfestellungen bei wissenschaftlichen Publikationen und Beratung bei Forschungsprojekten zu bieten - und größere Räume für begleitende Workshops.




Dr. Thomas Hövelmann bei der Vorstellung von Projekten des NABU in Münster (Foto: Dr. Britta Linnemann)




Die ehemalige Schülerpraktikantin der NABU-Naturschutzstation Münsterland Meike Terlutter stellte ihre prämierten Forschungs-Ergebnisse vor

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