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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Im Trüben fischen lohnt sich!

Seminar zur Einführung in das Bestimmen von Wasserpflanzen auf Haus Heidhorn am vergangenen Samstag, den 9. September

Im Trüben fischen kann sich lohnen: Am vergangenen Samstag, den 9. September, leitete der Diplom-Biologe Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland - tatkräftig unterstützt von Praktikantin Olivia Leggatt - ein ganztägiges Seminar auf Haus Heidhorn, dessen Ziel die Kenntnis und sichere Bestimmung der wichtigsten heimischen Wasserpflanzen war.

Nach einer Vorstellungsrunde der 20 Teilnehmer stellte Hövelmann zunächst die unterschiedlichen Lebensbedingungen in stehenden Gewässern und Fließgewässern vor, die sich in der unterschiedlichen Gestalt der Pflanzen widerspiegeln, um dann die verschiedenen Wuchsformen in beiden Gewässertypen näher zu erklären. Da das Münsterland geländebedingt hauptsächlich stehende oder nur recht langsam fließende Gewässer aufweist, lag im weiteren Verlauf der Präsentation der Schwerpunkt auf den dort vorkommenden Pflanzen wie zum Beispiel den Wasser-Hahnenfuß-, Wasserstern-, Tausendblatt-, Hornblatt-, Wasserpest- und Wasserschlauch-Arten und den einkeimblättrigen Wasserlinsen und Laichkräutern. Auch sinnvolle Bestimmungsliteratur wurde vorgestellt.

Auf diese Weise "mit allen Wassern gewaschen" ließen sich die Seminarteilnehmer in einer gemeinsamen Übung von Dr. Thomas Hövelmann noch in den bereitgestellten und - zur Erleichterung aller - bebilderten Bestimmungsschlüssel einführen und bestimmten gemeinsam anhand des Schlüssels das Schwimmende Laichkraut Potamogeton natans, bevor sie selbst "im Trüben fischen" und aus den reichhaltig mit Wasserpflanzen bestückten Eimern erste Exemplare zur selbständigen Bestimmung aussuchen durften.

Nach der Mittagspause mit regionalen Vollwert-Produkten läutete eine Exkursion zu den Gewässern auf Haus Heidhorn den zweiten Teil des Seminars ein. Hier lernte die Gruppe unter anderem das zuvor gemeinsam bestimmte Schwimmende Laichkraut in seiner natürlichen Umgebung kennen - und stellte fest, dass sich die Artenvielfalt in den einzelnen Gewässern in eher überschaubaren Grenzen hält. Ein typisches Phänomen, wie Hövelmann erläuterte: Durch Pflanzenteile, die von Wasservögeln eingebracht werden, erfolgt oft eine rasante Besiedlung von Gewässern, bei der sich mit Hilfe vegetativer, ungeschlechtlicher Vermehrung häufig eine Art zunächst dominant entwickelt. Erst nach längerer Zeit kommt es zu einem stärkeren Gleichgewicht mehrerer Arten.

Aber nicht nur Wasserpflanzen wurden bei der Exkursion betrachtet, sondern Dr. Thomas Hövelmann stellte auch einige Landpflanzen feuchter Standorte vor, so zum Beispiel den Blutweiderich, den Großen Klappertopf und den Wolfstrapp.

Erfrischt und immer noch tatendurstig kehrte die Gruppe schließlich in den Seminarraum zurück, um sich noch einmal der selbständigen Bestimmung von Wasserpflanzen zu widmen. Nach und nach füllten sich die von Dr. Thomas Hövelmann und Olivia Leggatt vorbereiteten Gläser mit Schmalblättriger Wasserpest Elodea nuttallii, Kanadischer Wasserpest Elodea canadensis, Gras-Laichkraut Potamogeton gramineus, Untergetauchtem Sternlebermoos Riccia fluitans, Ährigem Tausendblatt Myriophyllum spicatum und vielen weitern Arten, so dass das Seminar schließlich mit einer kleinen Galerie bunter "Aquarelle" - einem anschaulichen Überblick über einige der häufigsten heimischen Wasserpflanzenarten - und rundum zufriedenen Seminarteilnehmern endete.

Text: Kursteilnehmerin Britta Ladner




Zunächst stellte Dr. Thomas Hövelmann im Kursraum auf Haus Heidhorn Grundlagen zur Ökologie der Wasserpflanzen vor (Fotos: Olivia Leggatt)




Auf einer kleinen Exkursion auf dem Gelände von Haus Heidhorn stellte Dr. Thomas Hövelmann (rechts) einige Arten an ihrem natürlichen Wuchsort vor

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