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Insektenschutz und Bachpatenschaften im Kreis Warendorf

Dr. Britta Linnemann und Dr. Berit Philipp stellten in Drensteinfurt zwei neue, von Vital.NRW geförderte Projekte vor

6. März 2019 – Insektenschutz und Bachpatenschaften im Kreis Warendorf: Auf Einladung der Stadt Drensteinfurt, die in diesem Jahr zum Jahr des Artenschutzes aufgerufen hat, referierten Dr. Britta Linnemann und Dr. Berit Philipp von der NABU-Naturschutzstation Münsterland am Dienstag, den 19. Februar, in der Alten Post in Drensteinfurt.

Zunächst stellte Dr. Britta Linnemann die Arbeit und die Aufgabenbereiche der NABU-Naturschutzstation Münsterland vor. Anschließend präsentierte Dr. Berit Philipp in ihrem Vortrag zwei neue Projekte, die in acht Kommunen im Kreis Warendorf durchgeführt und über das Förderportal Vital.NRW in den nächsten drei Jahren finanziert werden. Bei den Projekten geht es um Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung im bebauten Innenbereich der Städte und Gemeinden.

Im ersten Projekt stehen die Förderung und der Schutz der Insektenvielfalt auf öffentlichen Flächen und in Gärten im Vordergrund. Mit der Einsaat von Blühflächen, dem Anpflanzen von heimischen Wildkräutern und Sträuchern sowie dem Einbringen von strukturreichen Elementen, wie Totholz, Steinhaufen, Steinmauern und Offenbodenstellen sollen die Lebensräume der Insekten verbessert werden. Neben diesen Maßnahmen werden zum Thema Insektenvielfalt auch öffentliche Führungen, Vorträge und Gartenberatungen durchgeführt.

Im zweiten Vital.NRW Projekt, das ebenfalls in den acht Kommunen durchgeführt wird, sollen an Gewässerabschnitten innerhalb der Ortschaften Bachpatenschaften eingerichtet werden. Dabei können interessierte Bürger, Schulen, Kindergärten oder Vereine eine Patenschaft übernehmen und an den Gewässerabschnitten kleine Unterhaltungsmaßnahmen wie Müllsammelaktionen durchführen oder Beobachtungen zu Gewässer-Verschmutzungen melden. Die Mitarbeiter der NABU-Naturschutzstation Münsterland unterstützen die Bachpaten dabei und führen Exkursionen zum Kennenlernen der Fauna und Flora der Gewässer durch.

Ganz zu Beginn der Veranstaltung referierte Hendrik Specht, Mitarbeiter der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft über seine Arbeit und die durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensräume von Wildtieren in der Kulturlandschaft. Er plädierte für die Anlage von Blühstreifen und Brachen innerhalb von Ackerflächen, um Wildtieren und Insekten Verstecke und Nahrung zu bieten.




Sorgten für einen informativen Abend zum Thema Artenschutz in der Alten Post Drensteinfurt (von links): Josef Waldmann, Dr. Britta Linnemann und Dr. Berit Philipp (beide NABU-Naturschutzstation Münsterland) sowie Hendrik Specht (Stiftung Westfälische Kulturlandschaft)




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