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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Startseite: Presse

Was kann jeder Einzelne für die Insekten tun?

Vortrag beim GRÜNEN-Ortsverband Everswinkel am vergangenen Montag, den 5. März

8. März 2018 - Was kann jeder Einzelne für die Insekten tun? Am vergangenen Montag den 5. März, refererierte Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland im Rahmen der Mitgliederversammlung des GRÜNEN-Ortsverbandes Everswinkel zu den aktuellen Kenntnissen und Ursachen des allseits beobachteten Insektenrückgangs.

Auf eine kurze Einführung in die Organisation und Tätigkeiten der NABU-Naturschutzstation Münsterland als Biologische Station für den Kreis Warendorf folgten aktuelle Erkenntnisse zum Insektenrückgang im Münsterland. Zwar gibt es aus dem Münsterland noch keine gesicherten Daten, leugnen möchte den Artenrückgang jedoch niemand mehr. Dabei sei vor allem ein Umdenken der Menschen notwendig, betonte Hövelmann. Denn gerade dieses Umdenken sei der erste Schritt zur Rettung der Insekten.

Daher legt der NABU im Rahmen seiner Umweltbildung - z.B. bei Kindergeburtstagen und Ferienfreizeiten - stets Wert darauf, den Kindern Freude an allen Lebewesen zu vermitteln - auch an vermeintlich "gefährlichen" Insekten wie Wildbienen und Wespen. Doch auch Erwachsenen soll das aktuell von der NABU-Naturschutzstation Münsterland geplante Projekt ‚Münster summt auf!‘ helfen, Insekten und Bienen einen Platz in ihrem Garten einzuräumen. Neben einer naturnahen Gartengestaltung mit für Insekten geeigneten blütenreichen Stauden und Gehölzen kann man auch einfach mal eine Brennnessel-Ecke stehen lassen.

Weiterhin trägt der Kauf von Bio-Produkten dazu bei, den Einsatz von für Insekten schädlichen Pestiziden in die Natur zu beschränken. Sowohl Privathaushalte als auch Landwirte nehmen sich aktuell das Thema stark zu Herzen und wollen ihren Beitrag leisten. Die Vielfalt und Anzahl der Insekten zu schützen, liegt nämlich nicht nur im Interesse einiger weniger Naturschützer, sondern betrifft uns alle: Insekten dienen schließlich zahlreichen anderen Tieren als Nahrungsquelle und haben mit ihrem Rückgang auch Einfluss auf Vogelarten wie den Kiebitz oder Fledermäuse. Ein außerordentlich wichtiger Aspekt ist die Bestäubung: Ohne Insekten gibt es kein Obst und können Blumen nicht bestäubt werden.

Abschließend sprach Hövelmann die Einladung nach Haus Heidhorn aus, um dort u.a. eine umfangreiche Ausstellung über Hornissen zu besichtigen. Hier besteht zum Beispiel in den Sommermonaten die Möglichkeit, durch Plexiglas geschützt ein Hornissenvolk in seinem Nest zu beobachten. Damit kann die Angst genommen und statt dessen Faszination in den Köpfen der Menschen hervorgerufen werden. Die positive Resonanz und große Diskussionsbereitschaft der Besucher zeigte das große Interesse an dem Thema. Frank Winkler, Vorsitzender des GRÜNEN-Ortsverbandes Everswinkel, bedankte sich bei Hövelmann und versprach, in Everswinkel im Rahmen der Möglichkeiten für den Insektenschutz aktiv zu werden.

Text: Leonie Bronkalla; die Bachelor-Studentin der Landschaftsökologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster absolviert derzeit ein Praktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Dr. Thomas Hövelmann referierte auf Einladung des GRÜNEN-Ortsverbandes Everswinkel über den aktuellen Insektenrückgang (Foto: Simone Behr)




Blütenreiche Gehölze wie diese Blutpflaume in Privatgärten sind eine wichtige Nahrungsquelle für die Honigbiene und andere Insektenarten (Foto: Jürgen Kanngießer)

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