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Vogelfedern lassen Augen leuchten

Seminar rund um Vogelfedern auf Haus Heidhorn am vergangenen Samstag, den 20. August

22. August 2022 - Vogelfedern lassen Augen leuchten: Am vergangenen Samstag, den 20. August, lud NaturGenussFührer Udo Wellerdieck zum Seminar „Vogelfedern“ bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heidhorn ein. Bereits seit Kindesbeinen an ist Wellerdieck begeisterter Vogelfedersammler und hat daher ein enormes Wissen über Vögel, ihre Eigenarten, Gesänge und natürlich über ihre Federn. Letztere sind mindestens genauso vielfältig wie die Vögel, die sie tragen. Dies und vieles mehr brachte der Seminarleiter den interessierten Teilnehmenden auf lehrreiche und unterhaltsame Art und Weise näher.

Zunächst führte der Federnexperte die Teilnehmenden in die Hohe Ward: Nun galt es aufmerksam nach Federn im Wald zu suchen – gar nicht so einfach, wie man denkt. Doch mit konzentriertem Blick und der Hilfe Wellerdiecks kamen einige spannende Funde zusammen, die direkt vor Ort besprochen und identifiziert wurden. Die Spätsommerzeit ist übrigens ideal für die Suche nach Federn, da die Vögel sich dann in der Mauser befinden und diese abwerfen, um Platz für neue schöne Federn zu schaffen.

Zurück auf Haus Heidhorn folgte im Anschluss an die Mittagspause mit leckerer Quiche ein interaktiver Vortrag, wo über das Gesehene gefachsimpelt wurde und der Seminarleiter den Interessierten seine schönsten Vogelfedern präsentierte, darunter Exemplare vom Waldkauz, der Stockente oder auch dem Eichelhäher. Es entstanden spannende Diskussionen und ein reger Austausch, die Begeisterung war förmlich greifbar.

Mindestens ebenso begeistert war Wellerdieck von den Vorkenntnissen des Publikums: So kamen Details zu den Funktionen der Federn zur Sprache, beispielsweise die entstehenden Luftverwirbelungen zur besseren Aerodynamik der Vögel. Abgerundet wurde das Seminar durch zwei ganz besondere Highlights, die für offene Münder und leuchtende Augen sorgten: Zwei große Federn der Harpyie (stärkster Greifvogel der Welt) und des Argus-Fasans - letztere mit auffälliger Musterung und gelben „Augen“, ein Anblick, den man so schnell nicht vergessen wird.

Seminarleiter Wellerdieck zeigte sich äußerst zufrieden und freute sich bereits auf das kommende Jahr, wenn es wieder heißt: Augen auf und Ohren gespitzt bei der Vogelfeder-Suche.

Text und Foto: Mirco Friedhoff; der Bachelorstudent der Geographie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster absolviert derzeit ein Praktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Sorgte für leuchtende Augen und Begeisterung bei den Teilnehmenden: Udo Wellerdieck (3. von links) bestimmt die in der Hohen Ward bei Hiltrup gefundenen Vogelfedern




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