Termine Spenden Kontakt
Startseite
Über uns
Artenschutz
Lebensraumschutz
Landschaftspflege
Weidelandschaften
Umweltbildung / BNE
NABU-Regionalstelle
Naturschutz in der Stadt
Presse
Mitglied werden
Aktiv sein
Kontakt
Unsere Partner
Datenschutz
Impressum

NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
BIC WELADED1MST

Startseite: Presse

Vom Wissen zum Handeln in der Biodiversitätsbildung

Die NABU-Naturschutzstation Münsterland bei Fachtagung in Mainz

1. November 2019 - Vom Wissen zum Handeln in der Biodiversitätsbildung: Am 17. und 18. Oktober fand der Fachtag „Vom Wissen zum Handeln in der Biodiversitätsbildung – Menschen in Verantwortung bringen, wie geht das?“ in der Grünen Schule im Botanischen Garten Mainz statt.

Die 25 Teilnehmenden aus ganz Deutschland kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Bildungsarbeit. Neben  Vertretern aus den Verbundgärten des Projekts Wildpflanzenschutz Deutschland (WIPs-De) und der AG Bildung des Verbands Botanischer Gärten waren Akteure aus Nichtregierungsorganisationen, Nationalparks und Didaktiken bis hin zur Erlebnispädagogik eingeladen.

Mit dabei war Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland und Leiter des NABU-Bundesfachausschuss Botanik. Der NABU ist im Moment dabei, gemeinsam mit der Universität Rostock und dem Netzwerk Phytodiversität Deutschland (NetPhyD) einen Antrag zum Thema "Verantwortungsarten Pflanzen" beim Bundesprogramm Biologische Vielfalt vorzubereiten, wobei das geplante Projekt eng mit dem jetzt in Mainz vorgestellen WIPs-De 2-Projekt abgestimmt wird.

Unter dem gemeinsamen Ziel des Erhalts der Biodiversität wurden inhaltliche Synergien und Kooperationsmöglichkeiten für Bildungsprojekte im Artenschutz identifiziert. Beim intensiven Austausch in Gruppenarbeitsphasen und Plenumsdiskussionen ging es darum, wie wir das Interesse für das Thema Artenvielfalt und insbesondere Wildpflanzen bei verschiedenen Zielgruppen steigern, um Wertschätzung und Verantwortungsgefühl wecken zu können. Dabei stand immer wieder die Frage „Wie machen wir Wildpflanzen sexy, um konkretes Handeln zu fördern?“ im Raum.

Drei Impulsvorträge unterstützten den Diskussionsprozess. Die Umweltpsychologin Laura Trölenberg verdeutlichte in einer Videozuschaltung aus Berlin, welche Rolle unter anderem Selbstwirksamkeit und soziale Normen im Umwelthandeln spielen. Armin Lude von der PH Ludwigsburg stellte das Geogame „Finde Vielfalt“ vor, das insbesondere Jugendliche und Familien dazu bewegt, raus zu gehen und mit Hilfe des Smartphones mehr über die pflanzliche Vielfalt zu erfahren. Antje van Look vom Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen berichtete, wie sie es im Projekt Juniorranger schafft, Kinder und Jugendliche zu motivieren, sich direkt im Biosphärenreservat für den Artenschutz zu engagieren.

Der Fachtag endete mit vielen guten Ideen und Anstößen für die Weiterentwicklung und Integration von Projektinhalten in die tägliche Bildungsarbeit aller Akteure.




Diskussionsrunde beim Fachtag in der Grünen Schule im Botanischen Garten (Foto: Anette Hoeft)




Suche 

Spenden Sie für den Schutz unseres Naturerbes !

Die Bewahrung der...



Weidetier-Patenschaften

Die Einrichtung von...



Nach oben...