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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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48165 Münster

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Fax: 02501 - 9719438
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Der Grasfrosch in Münster und der Welt

NABU-Naturschutzstation Münsterland vertreten auf internationaler Fachtagung für den Lurch des Jahres 2018

30. November 2018 - Die NABU-Naturschutzstation Münsterland nahm am vergangenen Wochenende am 24./25. November an der internationalen Fachtagung zum Grasfrosch (Rana temporaria) – „Lurch des Jahres 2018“ in Münster teil. Traditionell lädt die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zu einer Fachtagung rund um den jeweiligen Lurch des Jahres ein, auf der herpetologisch Interessierten, behördlichen und ehrenamtlichen Naturschützern sowie Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten wird, ihre Untersuchungsergebnisse und Naturschutzprojekte, vorzustellen und mit Fachleuten und Kollegen/-innen zu diskutieren.

Helena Vandenbroucke und John Kirchner von der NABU-Naturschutzstation Münsterland präsentierten dabei das Poster "Daten zum Vorkommen des Grasfrosches in Münster" (John Kirchner, Norbert Menke, Christian Göcking und Helena Vandenbroucke, 2018) mit den Ergebnissen der stadtweiten Erfassung von Grasfrosch-Laich, bei der seit 2011 in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster regelmäßig Vorkommen in Kleingewässern erfasst werden.

Allein 2018 wurden 197 Gewässer im gesamten Stadtgebiet von Münster untersucht. Der Grasfrosch ist danach in Münster noch so häufig, dass er lokal auf Landschaftsveränderungen reagieren kann und neu angelegte Gewässer schnell besiedelt - auch ein Erfolg der Arbeit des NABU in Münster.

Grasfrösche laichen in einem breiten Spektrum stehender und fließender Gewässer. Bevorzugt werden permanente, stehende Gewässer wie kleine Teiche und kleine Weiher (u.a. auch Gartenteiche). Die Art überwintert teilweise in stehenden und fließenden Gewässern. Als Landlebensräume werden Grünland, Saumgesellschaften, Gebüsche, Gewässerufer, Wälder, Gärten, Parks sowie Moore besiedelt.

Der Grasfrosch ist in Deutschland von der Nord- und Ostseeküste bis in die Alpen geschlossen verbreitet. In den letzten Jahren wurden jedoch aus verschiedenen Regionen Bestandsrückgänge beobachtet.




John Kirchner vor dem Poster der NABU-Naturschutzstation Münsterland (Foto: Helena Vandenbroucke)




In Münster (noch) nicht ganz abgetaucht: der Grasfrosch (Foto: Michael Eisenhawer)

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