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Beweidung schafft Biodiversität

Online-Tagung der NABU-Naturschutzstation Münsterland am 6. November

13. November 2020 - Beweidung schafft Biodiversität: Das war das Fazit einer halbtägigen Online-Tagung, die die NABU-Naturschutzstation Münsterland in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) NRW und dem Institut für Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am vergangenen Freitag, den 6. November, ausgerichtet hat. Ca. 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland verfolgten die Vorträge und Diskussionen der namhaften Referenten. Die Veranstaltung war zunächst als Hybrid-Tagung mit Präsenz geplant, musste aber Corona-bedingt als reine Online-Tagung durchgeführt werden.

"Die vorgestellten Praxisbeispiele und wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen ganz klar", so Dr. Christian Göcking, der die Tagung organisiert und moderiert hatte, "dass eine extensive Beweidung einen maximalen Mehrwert für die Artenvielfalt bringt. Vor allem die von den Weidetieren geschaffenen vielfältigen Strukturen - von Wälzstellen bis zum Kuhfladen - werden von einer Vielzahl von Lebewesen genutzt."

Mit seinem einleitenden Grußwort unterstrich der NABU-Bundesvorsitzende Dr. Jörg-Andreas Krüger die Bedeutung der mittlerweile zahlreichen Beweidungsprojekte als wirksames Instrument des Naturschutzes. Dr. Margret Bunzel-Drüke von der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) im Kreis Soest schloss eine ausführliche Analyse der Bestandsentwicklung von Vogelarten im langjährigen Beweidungsprojekt an der Lippe an.

Aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtete Prof. Dr. Norbert Hölzel vom Institut für Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster anhand mehrjähriger Untersuchungen verschiedener Beweidungsprojekte, was den Renaturierungserfolg bestimmt. Weitere Vorträge stellten die Bedeutung und Erfolge von Beweidungsprojekten für Fledermaus-, Dungkäfer- und Ameisenarten vor.

Die hohe Zahl an Teilnehmern und die überaus angeregte Diskussion im moderierten Chat zeigten das große bundesweite Interesse aus den Reihen des Naturschutzes, nicht nur im NABU. Und so zeigte sich Dr. Göcking am Ende der Tagung zufrieden: "Mit unseren Beweidungsprojekten sind wir auf jedem Fall auf dem richtigen, einem guten Weg! Es wäre wünschenswert, wenn Wissenschaft, Gesellschaft und Politik dieses wirksame Instrument des Naturschutzes in Zukunft noch besser anerkennen und unterstützen würden."




Heckrinder und Konik-Pferde in einem Beweidungsprojekt (Foto: Christian Göcking)




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