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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
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Fax: 02501 - 9719438
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Von Hochbeeten und Wilden Ecken

Seminar zu artenreichen Schulgärten auf Haus Heidhorn

28. September 2018 - Am Donnerstag, den 27. September fand das Seminar „Artenreiches Schulgelände“ des NABU-Münsterland mit 16 Teilnehmern auf Haus Heidhorn statt. Ein bunte Gruppe aus verschiedenen Berufszweigen tauschten sich engagiert über die Möglichkeiten zur Aufwertung von Schulgeländen und über ihre bisherigen Erfahrungen aus.

Stephan Grote führte die Teilnehmer bei bestem Sonnenwetter über das naturnahe Gelände von Haus Heidhorn und erläuterte, was man auf einem Schulgelände alles machen kann. Für den erfolgreichen Start eines Gemüsebeetes, eignet sich aus gärtnerischer Sicht zunächst pflegeleichtes Gemüse, wie Kartoffeln und Zucchini. Bei wenig Platz können Hochbeete errichtet werden, die zusätzlich eine entspannte Arbeitshöhe bieten. Für die generelle Steigerung der Artenvielfalt auch auf kleiner Fläche bieten sich wilde Ecken an, zum Beispiel mit Totholz- oder Lesesteinhaufen und Spontanbegrünung. Eine entsprechende Beschilderung unterstützt die Akzeptanz solcher Ecken. Wildblumenwiesen und Obstbäume steigern den Blütenreichtum auf dem Gelände. Äpfel können mit den Schülern gemeinsam geerntet und weiterverarbeitet werden. Rege wurden auch verschiedene Konzepte zur Pflege und Einbindung der Kinder und Eltern diskutiert.

Anschließend nahm Dr. Berit Philipp die Teilnehmer mit in die interessante Welt der Wildbienen. Die kleinen Insekten leben im Gegensatz zur Honigbiene solitär und produzieren keinen Honig. Sie sind wichtige Bestäuber in unserer Landschaft und können im Schulgarten über die Anlage von Blühflächen mit heimischen Pflanzen und durch das Aufstellen von Nisthilfen gefördert werden.

Weiter ging es zu den Schmetterlingen, die neben den Wildbienen eine gut zu beobachtende Insektengruppe ist. Anuschka Tecker erläuterte unterschiedliche Lebensweisen der Tagfalter. Je nach Art überwintern sie als Ei, Raupe, Puppe oder Falter und brauchen auf Schulhöfen dafür geschützte Bereiche. Auch Brennnesseln stehen zu lassen, kommt Faltern wie dem Tagpfauenauge oder dem Kleinen Fuchs zu Gute, die dort ihre Eier ablegen.

Zuletzt zeigte Jutta Luig-Beilmann den Teilnehmern, wie das Thema Wildbienen spielerisch mit Kindern behandelt werden kann, beispielsweise mit einem Staffellauf zum Bau der Brutzellen. Auch Insektennisthilfen können gut zusammen mit Schülern gebaut und aufgestellt werden, z.B. aus Bambusröhrchen oder mit Bohrlöchern in Holzklötzen oder in Ton.

Am Ende freuten sich die Teilnehmer über die gelungene und sehr informative Veranstaltung und konnten mit vielen neuen Ideen nach Hause gehen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Arbeit des BNE-Regionalzentrums Münster (Stadt Münster und NABU-Münsterland) statt. Gefördert wird das BNE-Zentrum durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur‑ und Verbraucherschutz des Landes NRW.




Teilnehmer des Seminars auf der Streuobstwiese, wo Stephan Grote (NABU-Naturschutzstation Münsterland) den Schnitt von Obstbäumen erläutert (Foto: Anuschka Tecker)




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