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Kahles Ferkelkraut und Löwenmäulchen

NABU-Botaniker entdecken vom Aussterben bedrohte Ackerwildkräuter bei Hiltrup

Sensationelle Pflanzenfunde bei Hiltrup - bei einer Begehung am vergangenen Sonntag, den 2. Juli, entdeckten die ca. zehn Mitglieder der AG Botanik des NABU Münster unter Leitung von Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland auf einer in diesem Jahr mit Raps bestellten Ackerfläche nicht nur das vom Aussterben bedrohte Kahle Ferkelkraut (Hypochoeris glabra), sondern mit dem Acker-Ziest (Stachys arvensis) und dem Acker-Löwenmäulchen (Misopates orontium) zwei weitere stark gefährdete Pflanzenarten, deren Erhalt zum Teil von Naturschutzmaßnahmen abhängig ist.

Der floristische Reichtum der kleinen Ackerfläche, die seit Jahrzehnten weder gedüngt noch mit Pestiziden behandelt wird, ist seit langem bekannt. "So schön wie in diesem Jahr habe ich die Fläche aber noch nie gesehen!", freut sich Hövelmann, der die Fläche in Absprache mit dem Landwirt regelmäßig kontrolliert, "wahrscheinlich haben die diesjährige Witterung und Feldfrucht das Vorkommen der seltenen Arten begünstigt." Vom Kahlen Ferkelkraut, das außer in Hiltrup nur noch an ganz wenigen Stellen in NRW vorkommt, mit seinen kleinen, Löwenzahn-ähnlichen Blütenköpfchen und fruchtenden "Mini-Pusteblumen" konnten mehr als 100 Exemplare gezählt werden.

Und so bekamen die NABU-Botaniker nicht nur die genannten Raritäten zu Gesicht, sondern lernten noch eine Vielzahl weiterer seltener und zum Teil gefährdeter Ackerwildkräuter wie Bunter Hohlzahn, Acker-Krummhals, Acker-Spörgel und Reiherschnabel kennen. Die gefährdeten Arten wurden direkt vor Ort mit Hilfe der kostenlosen App "FloraNRW" in die Florenkartierung NRW eingegeben. Mit dieser ehrenamtlichen Bestandserfassung wird aktuell die neue Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Farn- und Blütenpflanze vorbereitet, die 2020 erscheinen soll - mehr dazu hier.




Zwanzig Augen sehen mehr als zwei - Mitglieder der AG Botanik des NABU Münster bei der Suche nach seltenen Ackerwildkräutern bei Hiltrup (Foto: Thomas Hövelmann)




Das Kahle Ferkelkraut - hier fruchtend - ist in NRW vom Aussterben bedroht (Foto: Britta Ladner)

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