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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Schutz von Kiebitz, Wildtieren und Obstwiesen in Münster

Runder Tisch Artenschutz zur Kooperation mit der Landwirtschaft in Münster

Bereits zum sechsten Mal haben die Münsteraner Landwirte am vergangenen Mittwoch, den 13. Dezember, zu einem "Runden Tisch Artenschutz" eingeladen. Die Vertreter der Landwirtschaft kamen dabei erneut mit Jägern und Imkern, Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Münster, der Naturschutzverbände, der Landwirtschaftskammer und der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft zusammen, um über weitere Maßnahmen zu sprechen, die dem Artenschutz dienen. Die NABU-Naturschutzstation Münsterland nahm mit mehreren Mitarbeitern daran teil und trug mit zwei Fachvorträgen zu der Veranstaltung bei.

Für die heimischen Landwirte liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Schutz der Artenvielfalt: „Durch verschiedene Maßnahmen unterstützen wir Landwirte den Artenschutz aktiv und arbeiten dabei mit allen für den Arten- und Habitatschutz relevanten Akteuren zusammen. Der Runde Tisch ist eine tolle Möglichkeit, um mit Fachleuten gemeinsame Projekte für Biodiversität umzusetzen“, freut sich Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Kreisverbandes Münster des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), über das etablierte Format. "Naturschutz ist nur in Kooperation mit den Landnutzern möglich. Dabei spielt die Landwirtschaft in der Münsterländer Kulturlandschaft natürlich eine zentrale Rolle," stellt auch die Vorstandsvorsitzende der NABU-Naturschutzstation Münsterland, Dr. Britta Linnemann, die laufende gute Zusammenarbeit heraus.

Neben Maßnahmen zum Schutz von Wildtieren bei der Bestellung und Ernte der Felder wurde im Rahmen des Runden Tisches auch der aktuelle Stand beim Kiebitzschutz erörtert, den die Landwirte gemeinsam mit der Stadt Münster und der NABU-Naturschutzstation Münsterland fördern. Der Kiebitzgelegeschutz erfolgt, indem vor Feldarbeiten Nester der Kiebitze markiert werden. Bewirtschafter können die Nester dann mit den Maschinen umfahren. Hier berichtete Kristian Lilje von der NABU-Naturschutzstation Münsterland über ein gemeinsames Projekt mit den Münsteraner Landwirten: „Wir bewerben bei den landwirtschaftlichen Betrieben so genannte Feldvogelinseln. Wo Kiebitze brüten, fördert das Landwirtschaftsministerium diese Maßnahme. Landwirte bearbeiten einen kleinen Teil der Fläche nicht und werden dafür entschädigt. Die Insektenverfügbarkeit auf diesen Inseln führt zu einem ausreichenden Aufzuchterfolg der Kiebitze.“

Seitens der Stadt Münster informierten Dirk Dreier vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit und Dr. Britta Linnemann über die im kommenden Jahr geplante Erfassung von Obstwiesen und –weiden in Münster. Dabei soll die Datengrundlage für den Gesamtbestand festgelegt werden. Die Erfassungen sollen in Münster vom NABU in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde mit Hilfe von ehrenamtlichen Bearbeitern umgesetzt werden - und in Kooperation mit der Landwirtschaft.




Vertreter der NABU-Naturschutzstation Münsterland, der Naturschutzverwaltung und der Imkerei diskutierten engagiert und konstruktiv mit Vertretern der Landwirtschaft Maßnahmen des Artenschutzes beim "Runden Tisch Artenvielfalt" am 13. Dezember (Foto: WLV/Sonja Friedemann)




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