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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Sorge um den Kiebitz

Runder Tisch Artenschutz beim Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband in Münster

8. April 2019 - Sorge um den Kiebitz: Noch ganz unter dem Eindruck unter den vorläufigen Ergebnissen der ehrenamtlichen Synchronzählungen der aktuellen Brutvorkommen in Münster stand der erste diesjährige Runde Tisch Artenschutz am vergangenen Montag, den 8. Apri, bei dem Vertreter des Naturschutzes, der Jäger, der Stadt Münster und der Landwirtschaft zum Informationsaustausch und zur Planung gemeinsamer Aktivitäten zusammen kam.

Kristian Lilje von der NABU-Naturschutzstation Münsterland berichtete eindringlich von den deutlichen Bestandsrückgängen von fast 50 % gegenüber dem Vorjahr und forderte sofortiges Handeln aus Seiten der Landwirtschaft ein, wenn ordnungsbehördliche Maßnahmen verhindert und die Bestände des früher häufigen Feldvogel gerettet werden sollen. Als Gastgeberin war die Vorsitzende des WLV-Kreisverbandes Münster, Susanne Schulze Bockeloh, von der alarmierenden Entwicklung sichtlich betroffen und kündigte die entsprechende Maßnahmen im Rahmen der Möglichkeiten an. Diese sind unbedingt notwendig, wenn die guten und konstruktiven Abstimmungen in den Runden Tischen auch tatsächliche Erfolge zeigen sollen.

Ein weiteres aktuelles Thema waren der Rückgang der Insekten am Beispiel des Insektenschutz-Projektes "Münster summt auf" der NABU-Naturschutzstation Münsterland, der Möglichkeit eines Volksbegehrens wie in Bayern und den Aktivitäten der Landwirtschaft im Projekt "Blühendes Land aus Bauernland", mit dem in Münster in diesem Jahr für 16 ha Blühmischungen kostenlos ausgegeben worden waren.

Zuletzt kamen noch der aktuelle Stand der Streuobstwiesen-Kartierung in Münster, die im Rahmen des Biodiversitäts-Monitorings von Umweltdaten der Stadt Münster geplante Erfassung von Mohn- und Kornblumen sowie die Verpachtung städtischer Ackerflächen mit Auflagen zur ökologischen Bewirtschaftung und die Sinnhaftigkeit produktionsintegrierter Kompensations-Maßnahmen auf wechselnden Flächen zur Sprache. Zur Eingriffsregelung soll in Kürze ein weiterer Runder Tisch zwischen Landwirtschaft, Naturschutzverwaltung und Eingreifern eingerichtet werden.

Die engagierten und konstruktiven Diskussionen zeigten das Interesse aller Teilnehmer, sich gemeinsam für den Artenschutz in der Agrarlandschaft einzusetzen. Die regelmäßigen "Runden Tische Artenschutz" dienen dem Informationsaustausch und finden ca. zweimal jährlich auf Kreisebene statt.




Öffentlichkeitsarbeit ist auf jeden Fall eine Stärke der Landwirtschaft: zum traditionellen Gruppenfoto der Teilnehmer des Runden Tisches Artenschutz waren Image-Schilder vorbereitet worden (Foto: Kirsten Germing)




Intensive Diskussionen drehten sich um das gemeinsame Ziel, die Erfordernisse des Naturschutzes und der Landwirtschaft in Münster unter einen Hut zu bringen

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