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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
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Startseite: Presse

Die Königin ist tot - es lebe die Königin

Im Winter ziehen die Bewohner der Hornissen- und Wespennester aus – was tun mit dem leeren Nest?

Ein Wespen- oder Hornissennest am Haus - kann man das jetzt gefahrlos entfernen? Ja: Nach den ersten Frostnächsten im Herbst sterben die Arbeiterinnen bei den Hornissen und Wespen. Nur die im Herbst begatteten Königinnen suchen sich ein Winterquartier an einer geschützten Stelle, wie zum Beispiel in einem morschen Baumstamm oder einem Mauseloch. Sie gründen im Frühjahr ein neues Volk, welches sich dann ein neues Nest baut. Aus diesem Grund können Sie ab November/Dezember die nun unbewohnten Hornissen- und Wespennester in ihrem Garten oder an Ihrem Haus entfernen.

In milden Wintern überleben die schwarz-gelben Tierchen recht lange. Nur wenn keine Hornisse oder Wespe mehr das Nest bewohnt, ist eine gefahrlose Entfernung sichergestellt. Das alte Nest können Sie ganz einfach mit einem Spatel oder ähnlichem entfernen und in der Altpapier- oder Biotonne entsorgen. Reinigen Sie die Stelle, an der das Nest hing, anschließend gründlich mit Essigwasser, um den Geruch zu beseitigen. Denn im Frühjahr suchen sich die begatteten Königinnen für die Gründung eines neuen Volkes mit Vorliebe Stellen aus, die bereits nach Hornisse oder Wespe riechen.

Das Hornissennest in der NABU-Station auf Haus Heidhorn wird natürlich nicht entfernt, auch wenn bereits alle Bewohner ausgezogen sind. Es bleibt Ihnen weiterhin zu Anschauungszwecken erhalten. Kommen Sie gerne vorbei! Unsere Praktikantin Lina Breulmann hat es nach dem Hornissen-Auszug gründlich gereinigt und vielleicht zieht im nächsten Jahr wieder ab Mai ein neues Volk ein.

Text: Lina Breulmann; die Bachelor-Studentin Landwirtschaft an der Hochschule Osnabrück absolviert derzeit ein Praktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Lina Breulmann bei der Reinigung des Hornissen-Schaukastens auf Haus Heidhorn (Foto: Laura Schiebel)




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