Termine Spenden Kontakt
Startseite
Über uns
Artenschutz
Lebensraumschutz
Landschaftspflege
Weidelandschaften
NaturGenussRoute
Umweltbildung / BNE
NABU-Regionalstelle
Naturbeobachtungen
Naturschutz in der Stadt
Presse
Pressearchiv
Mitglied werden
Aktiv sein
Kontakt
Unsere Partner
Impressum

NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
BIC WELADED1MST

Startseite: Presse

Hausputz bei Hornissens

Reinigung der Nisthilfen bringt interessante Untermieter zu Tage

23. März 2018 - Hausputz bei Hornissens: Am vergangenen Dienstag, den 20. März, fand die alljährliche Kontrolle der Hornissen-Nisthilfen in Münster statt. Johannes Kirchner von der NABU-Naturschutzstation Münsterland wurde dabei von ehrenamtlichen Helferinnen unterstützt und fand neben einigen Spinnen- und kleineren Wespennestern auch tatsächlich ein kapitatles Hornissennest.

Zur Förderung der nützlichen Insektenart wurden von der NABU-Naturschutzstation Münsterland vor vier Jahren rund um Münster 16 Nistkästen für Hornissen an geeigneten Standorten angebracht. Da jedes gebaute Nest von Hornissen nur ein Jahr lang bewohnt wird und die Nistkästen gern auch von anderen Tieren genutzt werden, ist eine jährliche Kontrolle und Reinigung der Kästen notwendig. Alle Funde wurden aus den Kästen entfernt, damit sie wieder erneut besiedelt werden können.

Durch den Rückgang von Lebensraum sowie der Verfolgung und Vertreibung steht die gefährdete Hornisse unter Naturschutz. Denn auch sie stellt als Insektenjäger einen wichtigen Bestandteil der Naturkreisläufe dar und sorgt für ein natürliches Gleichgewicht. Hornissen leiden jedoch unter ihrem schlechten Ruf in der Gesellschaft. Was viele nicht wissen: Hornissen sind generell sogar friedfertiger, als viele Bienen- oder Wespenarten und auch ihre Stiche sind nicht gefährlicher, als das die ihrer Artverwandten. Die Aufklärungsarbeit über die Lebensweise der Tiere stellt eine zentrale Rolle im Schutz der Hornissen dar.

Der Lebenszyklus

Eine Hornissenkönigin überwintert die kalten Monate in Höhlen oder Spalten im Boden oder Bäumen. Ab Anfang Mai erwachen die Tiere und machen sich auf Nahrungssuche, meistens den Saft von Bäumen. Anschließend wird ein geeigneter Nistplatz gesucht, die ersten Waben werden aus einer Mischung von Holzraspeln und Speichel geformt und die ersten befruchteten Eier werden in die Waben abgelegt. Daraus schlüpfen Arbeiterhornissen (Lebenserwartung: vier Wochen), die anschließend den Bau des Nestes fortführen, während sich die Königen auf die Eiablage konzentriert. Ende August/September wird eine neue Hornissenkönigin gezogen und befruchtet, die die kalte Jahreszeit überwintert. Die alte Königin sowie alle Arbeiterinnen sterben vor dem Winter.

In der Hornissen-Ausstellung auf Haus Heidhorn ist in dem Sommermonaten ab ca. Juli regelmäßig ein lebendes Volk gefahrlos hinter einer Plexiglas-Scheibe zu beobachten.

Text: Simone Behr; die Bachelor-Studentin der ökologischen Landwirtschaft an der Universität Witzenhausen absolviert derzeit ein Praktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Simone Behr (oben) und Leonie Bronkalla entdeckten beim Reinigen von Hornissen-Nisthilfen in Münster ein altes Nest aus dem Vorjahr (Foto: Johannes Kirchner)




Suche 

vergebene Aufträge





Spenden Sie für den Schutz unseres Naturerbes !

Die Bewahrung der...



Weidetier-Patenschaften

Die Einrichtung von...



EmsaktionärIn werden !

Ab Spenden in der Höhe...



Treten Sie ein für Mensch und Natur!

Werden Sie...



Nach oben...