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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Dringender Handlungsbedarf im Natur- und Artenschutz

„Runder Tisch Artenschutz im Kreis Warendorf“ auf Haus Heidhorn am 5. März

10. März 2020 - Gemeinsam für Natur- und Artenschutz im Kreis Warendorf: Am vergangenen Freitag, den 5. März, fand auf Haus Heidhorn ein weiterer „Runder Tisch zum Thema Artenschutz im Kreis Warendorf“ ein. Siebzehn Vertreter von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreis Warendorf und aus Naturschutz, Landwirtschaft, Jägerschaft und Imkerei trafen sich bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland, die als Biologische Station für den Kreis Warendorf mit drei Vertreter an dem Treffen teil.

Zunächst berichtete Daniela Puppe von der Unteren Naturschutzbehörde Kreis Warendorf über das im Februar verabschiedete Kooperationsbündnis für Artenvielfalt. Zu den Bündnispartnern gehören der Kreis Warendorf, der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband Warendorf, die Landwirtschaftskammer Warendorf und die NABU-Naturschutzstation Münsterland. Das Projekt "Aktionsbündnis Artenschutz - der Kreis Warendorf summt und blüht!" hat sich zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt auf lokaler Ebene zu fördern.

"Im Bereich Natur- und Artenschutz besteht sehr dringender Handlungsbedarf," stellte dazu Dr. Britta Linnemann, Vorstand der NABU-Naturschutzstation Münsterland, klar, "was wir dringend brauchen, sind wirklich wirksame Maßnahmen in ausreichender Menge. Wenig hilfreich sind Maßnahmen, die vielleicht hübsch aussehen, aber kaum zur Problemlösung beitragen, denn auch sie verbrauchen Fläche, und die ist knapp im Münsterland. Hier sollten Landwirtschaft und Naturschutz Kompetenzen bündeln, um mehr für den Erhalt der Biodiversität zu erreichen."

Daniela Puppe stellte die zahlreichen vielfältigen Projekte vor, die das Aktionsbündnis entwickelt hat. Der Fokus soll hierbei zunächst auf dem Lebensraum Feldrain und Feldweg sowie auf dem Kiebitzschutz liegen. Auch das von der NABU-Naturschutzstation Münsterland unterstützte Projekt "8Plus summt auf" soll flächendeckend in weiteren Kommunen ausgebaut werden. Mit ihrem Schlusswort "Ran an die Schaufel!" motivierte Daniela Puppe zum Handeln für ein positive Entwicklung im Artenschutz.

Anschließend referierte Johannes Bayer von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen über seine Arbeit als Biodiversitätsberater im Münsterland. Seit 2016 berät die Landwirtschaftskammer Betriebe im Münsterland bei Maßnahmen zur Biodiversitätsförderung wie zum Beispiel Blüh- und Uferrandstreifen. Damit leisten die landwirtschaftlichen Betriebe einen aktiven Beitrag zum Natur- und Artenschutz im Kreisgebiet. Johannes Bayer stellte einige der Maßnahmen vor, die im vergangenen Jahr an den 17 beratenden Betrieben im Kreis Warendorf durchgeführt wurden.

Alle Teilnehmer beteiligten sich an den regen und konstruktiven Diskussionen und verkörperten das gemeinsame Interesse, sich für den Artenschutz in der Agrarlandschaft einzusetzen. Das nächste Treffen ist für Oktober 2020 angedacht.

Text und Fotos: Amelie Wendiggensen; die Bachelor-Studentin der Landschaftsökologie absolviert derzeit ein Praktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Zahlreiche Vertreter aus Landwirtschaft und Naturschutz diskutierten gemeinsam für den Artenschutz im Kreis Warendorf




Die Teilnehmer des Runden Tisches auf Haus Heidhorn

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