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Rückzug in den Straßengraben

Früher häufig, heute selten - das Wiesen-Schaumkraut

Sag mir wo die Blumen sind: an der Bestandsentwicklung von Pflanzenarten lässt sich der Landschaftswandel unserer schnelllebigen Zeit leicht ablesen. Daher werden vom NABU in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster bestimmte Arten auf ausgewählten Flächen möglichst genau erfasst. Die gewonnenen Daten dienen als Biodiversitäts-Monitoring - der Langzeitbeobachtung bestimmter Pflanzen- und Tierarten - den Umweltdaten der Stadt Münster. Die Untersuchungen werden daher in fünfjährigem Turnus wiederholt. In diesem Jahr ist wieder das Wiesen-Schaumkraut als Art des Grünlandes an der Reihe.

Das Wiesen-Schaumkraut ist eine unserer bekanntesten heimischen Wildpflanzen. Im Frühjahr überzieht das zarte Blassviolett der Blüten unsere Landschaft. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Art überaus häufig und wuchs massenhaft auf feuchten Wiesen und Weiden. Im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft - vor allem durch Umbruch in Maisäcker, Entwässerung und starke Düngung - ist sie jedoch von den landwirtschaftlichen Nutzflächen fast ganz verschwunden.

So richtig selten ist die Art deswegen aber zum Glück noch nicht. An feuchten Straßenrändern, in Gräben und an Ufern erfreut sie auch heute noch das Auge des Betrachters. Hier findet sie noch die gewünschten Standortfaktoren: nicht zu starkes Nährstoffangebot, frische bis feuchte Böden und regelmäßige nicht zu häufige Mahd.

Das Wiesen-Schaumkraut gehört zur Familie der Kreuzblütler. Das kann man leicht am kresseähnlichen Geschmack der Blätter erkennen, die sich - an geeigneten Stellen in nicht zu großer Menge gesammelt - gut an Salaten oder im Kräuterquark machen. Der Name rührt von den Nestern der Schaumzikade her, die häufig ihre spuckeartigen Gelege an dieser Pflanzenart ablegt. Auch der hübsche, orange-weiße Aurorafalter nutzt als Raupe das Wiesen-Schaumkraut besonders gerne als Futterpflanze.

Der NABU freut sich aber auch über Meldungen aus der Bevölkerung über besonders schöne Bestände des Wiesen-Schaumkrautes in Münster. Bitte senden Sie eine E-Mail an info@NABU-Station.de oder geben Sie Ihre Beobachtungen telefonisch durch unter 02501/9719433, möglichst mit genauem Fundort und ungefährer Größe des Bestandes.

Tipp: Bei einem botanischen Spaziergang an der Werse am Freitag, den 28. April, wird das Wiesen-Schaumkraut noch einmal besonders vorgestellt. Treffpunkt ist um 17 Uhr die Gaststätte Pleistermühle am Pleistermühlenweg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.




In Straßengräben wie hier bei Roxel ist das Wiesen-Schaumkraut noch am ehesten anzutreffen (Foto: Thomas Hövelmann)




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