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Ausflug "ins Gelbe"

AG Botanik erfasst Jakobs-Greiskraut im Norden von Münster

Einen Ausflug "ins Gelbe" unternahm ein halbes Dutzend Mitglieder der AG Botanik am vergangenen Sonntag, den 16. Juli. Im Mittelpunkt des Interesses stand nämlich diesmal das Jakobs-Greiskraut - auch Jakobs-Kreuzkraut genannt - mit seinen leuchtend gelben Blütenköpfen.

Der NABU erfasst in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster derzeit Bestände dieser Art entlang von Weg- und Straßenrändern im von Sandböden geprägten Nordosten des Stadtgebietes. Um Verwechslungsverfahren auszuschließen, stellte AG-Leiter Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland im Zuge der knapp dreistündigen Fahrradtour um Sprakel auch weitere gelb blühende Arten vor, die bei oberflächlicher Betrachtung verwechselt werden könnten, wie Rainfarn, Schmalblättriges und Klebriges Greiskraut, Johanniskraut und Gilbweiderich.

Das heimische Jakobs-Greiskraut ist leider in der jüngeren Vergangenheit wegen seiner giftigen Inhaltsstoffe in Verruf geraten, die vor allem im Heu und auf schlecht gepflegten Weiden eine Gefahr für Tiere - vor allem Pferde - darstellen können. Außerdem können sich die Giftstoffe im Honig ansammeln. Die Art hat sich in den letzten Jahren an Weg- und Straßenrändern stark ausgebreitet.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Münster suchen in diesem Jahr freiwillige Helfer der NABU-AG Botanik die Weg- und Straßenränder im Nordosten des Stadtgebietes nach dieser Art ab und halten die Funde mit groben Größenangaben zur Bestandesgröße in Karten fest. Da die Art bereits zu Blühen begonnen hat, wird die Bearbeitung in den nächsten zwei bis drei Wochen erledigt sein.

Bei der Kartierexkursion am vergangenen Sonntag mussten die Botaniker lange suchen, bis sie die ersten Pflanzen fanden: lediglich entlang der Straße "Am Max-Clemens-Kanal" konnten einige kleinere Bestände entdeckt werden - es bleibt abzuwarten, ob es in anderen Bereichen im Norden von Münster größere Vorkommen des Jakobs-Greiskrautes gibt.




Dr. Thomas Hövelmann (2. von links) weist freiwillige Kartierer der AG Botanik in die Bestandserfassung des Jakobs-Greiskrautes an Straßen- und Wegrändern ein (Foto: Joachim Teetz)




Dem Landkärtchen (hier die Sommerform) bietet das Jakobs-Greiskraut eine willkommene Nahrungsquelle (Foto: Lillmor Strumann)

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