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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
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Konto-Nr. 26 00 52 15

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Mit der Hornisse auf Augenhöhe

Lebendiges Volk in der Ausstellung auf Haus Heidhorn

Mit der Hornisse auf Augenhöhe – in der Hornissenausstellung der NABU-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heidhorn kann ab sofort ein lebendiges Volk bei der Arbeit beobachtet werden. Die Hornissen hatten sich in einem Vogelnistkasten angesiedelt und können hinter schützendem Plexiglas gefahrlos aus der Nähe betrachtet werden. Der Nistkasten mit seinem Inhalt war vor einigen Tagen mit Genehmigung der Stadt Münster aus Handorf umgesiedelt worden.

Neben dem lebenden Volk können auch Baumaterialien der Hornissen, verschiedene Nester und Präparate in der Ausstellung angeschaut werden – ergänzt durch Informationen zum Mitnehmen. Besucher sind montags bis freitags von 9.00-15:00 Uhr auch ohne Voranmeldung herzlich willkommen.

In ihrer Ausstellung möchte die NABU-Naturschutzstation Münsterland  verdeutlichen, dass Hornissen keine Gefahr für den Menschen darstellen. Um ein Überleben der Hornissen zu sichern, ist es erforderlich, alle natürlichen Nistmöglichkeiten zu erhalten, zusätzliche künstliche Nistmöglichkeiten zu schaffen und über die Medien zur Aufklärung beitragen, um falsche Vorstellungen und Vorurteile zu beseitigen.

Kaum eine andere Insektenart ist so gefürchtet wie unsere größte heimische Wespe, die Hornisse (Vespa crabo). Tatsächlich ist die Hornisse aber eine friedfertige, für den Menschen nützliche und schützenswerte Art, vor der man keine Angst haben muss.
Hornissen erbeuten andere Insektenarten, die ihnen und ihren Larven zur Ernährung dienen. Zu ihrer Nahrung gehören Mücken, Fliegen und Wespen. So leisten Hornissen einen unverzichtbaren Dienst für das Gleichgewicht der Natur.

Hornissen sind in ihrem Bestand rückläufig und stehen unter gesetzlichem Schutz. Die Zerstörung eines bewohnten Hornissennestes ist verboten und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Unter besonderen Umständen wie zum Beispiel einem Hornissennest in der Nähe eines Kinderzimmers kann jedoch ein Hornissennest nach Genehmigung durch die Naturschutzverwaltung entfernt und anschließend umgesiedelt werden.

Trotz vieler Vorurteile gegen Hornissen ist ein friedliches Zusammenleben durchaus möglich. Sollte man trotzdem von einer Hornisse gestochen werden, ist der Stich nicht gefährlicher als ein Wespen- oder Bienenstich.

Text und Foto: Henriette Marsmann und Charlotte Schulte; die beiden Schülerinnen des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums in Münster absolvieren zur Zeit ein Schülerpraktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Das lebende Volk kann in der Hornissen-Ausstellung auf Haus Heidhorn gefahrlos beobachtet werden




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