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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Bis jetzt alles im grünen Bereich

Gewässeruntersuchungen mit den Bachpatenschaften in Münster

4. August 2021 - Bis jetzt alles im grünen Bereich: Kritisch prüft Leon-Calvin Nuran die Färbung seines Probegläschen und vergleicht sie mit den Farbtafeln. "5-10 Nitrat mg/l, also gering", so das Ergebnis des angehenden umwelttechnischen Assistenten am Berufskolleg Rheine, der derzeit ein Schülerpraktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland absolviert.

Mit Hilfe eines umfangreichen Analyse-Sets der NABU-Naturschutzstation Münsterland werden so nach und nach alle von Bachpatenschaften in Münster betreuten Gewässer untersucht. Nicht nur Nitrat steht auf der Agenda, sondern auch Temperatur, Leitfähigkeit, Gesamthärte, Silikat, Eisen und noch weitere Parameter. Dr. Thomas Hövelmann, der die Bachpatenschafen in Münster betreut, begleitet die Untersuchungen und verbindet die Vor-Ort-Termine mit Treffen der jeweiligen Bachpat*innen, außerdem botanischen und zoologischen Bestandserfassungen im Gewässer.

Zu den untersuchten Gewässern gehört auch der Getterbach in Mecklenbeck. Hier treibt bereits seit längerem den Bachpaten Marc A. Endres die Frage um, woher denn das Wasser stammt, das auch nach längeren Trockenphasen beständig aus dem Fuß der Autobahnböschung sprudelt. Bislang hatte eine ganze Reihe von Behörden die Nachfragen nicht zufriedenstellend beantworten können und sich jeweils die Zuständigkeit zugeschoben. Chemische Auffälligkeiten waren jedenfalls nicht zu erkennen, die rötliche Farbe könnte auch aus natürlichen Eisen-Ausfällungen stammen.

Die Untersuchungen an den Gewässern dauern jeweils ein bis zwei Stunden, so dass es noch eine Weile dauern wird, bis alle 40 Bachpaten-Gewässer in Münster bearbeitet sind. Bislang sind in Gremmendorf der Lodden- und der Honebach untersucht worden, in Kinderhaus kamen Nienberger Bach und Kinderbach dazu - bislang ohne auffällige Daten. Die Ergebnisse werden von Leon-Calvin zusammengestellt und ausgewertet werden, und anschließend den Bachpatenschaften zur Verfügung gestellt werden.

1993 war die erste Bachpatenschaft in Münster aus der Taufe gehoben worden. Im Jahr 2013 hat die NABU-Naturschutzstation Münsterland die Betreuung der Bachpaten von der Stadt Münster übernommen und unterstützt sie bei ihren Aufgaben. Schulen, Gruppen und Vereine wie auch Einzelpersonen/Familien haben die Möglichkeit, "ihren" Bach durch Untersuchungen und Naturbeobachtungen besser kennenzulernen. Sie können Vorschläge für eine ökologische Verbesserung ausarbeiten und nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen meist auch selber umsetzen. Durch Öffentlichkeitsarbeit werben sie für Verständnis und richtigen Umgang mit dem ihnen anvertrauten Stück lebendiger Natur.

Mehr über die Bachpatenschaften in Münster finden Sie hier.




Knöcheltief in der geheimnisumwitterten Getterbach-Quelle (von links): Bachpate Marc A. Endres mit Yorkshire-Terrier Herbert, Schülerpraktikant Leon-Calvin Nuran und Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland




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