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Botanische Vielfalt am Aasee

Öffentliche "Fridays for Flowers"-Exkursion am Aasee für die Flora von Münster am vergangenen Freitag, den 18. September

19. September 2020 – Botanische Vielfalt am Aasee: Am vergangenen Freitag, den 18. September, fanden sich im Rahmen der regelmäßigen „Fridays for Flowers“-Exkursionen unter strenger Beachtung der Corona-Regeln Mitglieder der AG Botanik des NABU Münster und weitere botanisch Interessierte zusammen, um gemeinsam die Flora des Aasee-Ufers zu erkunden. Angeleitet wurde die Exkursion durch Dr. Thomas Hövelmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der NABU-Naturschutzstation Münsterland und langjähriger Leiter der AG Botanik.

Nach der Begrüßung und die notwendigen Hinweise zu den Hygiene-Vorschriften ging es direkt los: auf der kleinen Terrasse direkt am Aasee in Höhe der Kugeln von Claes Oldenburg wurden erste, unscheinbare Pflanzenarten vorgestellt. Dabei stand vor allem das Gänse-Fingerkraut im Mittelpunkt, wird diese kleine Wiese doch regelmäßig von Kanada-Gänsen und Schwänen abgeweidet. In einer feuchten Pflasterritze konnte sogar der nicht häufige Gift-Hahnenfuß entdeckt werden.

Anschließend führte die Exkursion nur wenige hundert Meter am Aasee-Uferweg entlang, wo Hövelmann immer wieder neue Pflanzenarten am Ufer und der Uferböschung entdeckte. Die Teilnehmer*innen waren erstaunt über die Vielfalt der Arten wie Wasser-Minze, Wasser-Dost, Sumpf-Schwertlilie, Blutweiderich, Wolfstrapp, Erz-Engelwurz undundund. Diese und weitere identifizierte Arten wurden dabei fleißig von Sophie-Luise Schmitt auf einer vorgefertigten Artenliste angekreuzt - die Bachelor-Studentin der Landschaftsökologie an der WWU Münster absolviert derzeit ein Praktikum an der NABU-Naturschutzstation Münsterland.

Nach gut anderthalb Stunden ging es dann auch schon zurück zum nahen Ausgangspunkt, wo Hövelmann bei der Verabschiedung noch die Tätigkeiten der AG Botanik und das Projekt "Flora von Münster" hinwies, mit dem die AG Botanik in Zusammenarbeit mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland und der Stadt Münster ein vollständiges Inventar der heimischen Wildpflanzen erstellt.
Mit Hilfe der regelmäßig stattfindenden Freitags-Exkursion erfasst die AG Botanik die Flora von Münster mit Verbreitungskarten aller in Münster vorkommenden Arten. Dazu werden auf insgesamt 351 jeweils einen Quadrat-Kilometer großen Probeflächen, die sich aus dem Raster des amtlichen Stadtplans ableiten, sämtliche Pflanzenarten erfasst. Die Eingabe und Darstellung der Ergebnisse geschieht mit Hilfe des Portals naturgucker.de.




Exkursionsleiter Dr. Thomas Hövelmann begrüßt die Teilnehmer*innen der öffentlichen "Fridays for Flowers"-Exkursion am Aasee (Fotos: Malina Behrens; die Master-Studentin der Biowissenschaften an der WWU Münster absolviert derzeit ein Praktikum an der NABU-Naturschutzstation Münsterland)




Der Gift-Hahnenfuß Ranunculus sceleratus ist in Münster nicht häufig

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