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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Ein Hauch von Fisch, Meer und Honig…

Niels Ribbrock begeisterte für Fischotter und ihre Losung beim Fischotter-Seminar auf Haus Heidhorn

Der Fischotter ist zurück im Münsterland und sorgt für einiges Interesse: Bereits nach kurzer Zeit waren alle zwanzig Plätze für das Seminar „Einführung in die Ökologie der Fischotter“ der NABU-Naturschutzstation Münsterland am vergangenen Freitag, den 17. November, vergeben. Niels Ribbrock, Mitarbeiter der Biologischen Station des Kreises Recklinghausen, informierte auf Haus Heidhorn über die Verbreitung, Ökologie und Nachweisarten des Fischotters.

Seit 2009 liegen Nachweise zum Vorkommen und zur Reproduktion des europäischen Fischotters in NRW vor. Seit 2012 erfolgt ein großflächiges Monitoring in Kooperation der Biologischen Stationen des Westmünsterlandes mit dem LWL-Naturkundemuseum Münster. Der Nachweis von Fischottern erfolgt über Fotofallen und die Dokumentation von Spuren, dazu gehören Kot, Trittsiegel und Scharrhaufen.

Um diese Art von Spuren erkennen zu können, wurde nach einer theoretischen Einführung im Kursraum der zweite Teil des Seminars im Gelände durchgeführt. Aufgeteilt in drei Gruppen erklärten Niels Ribbrock, Jutta Luig-Beilmann, Mitarbeiterin der NABU-Naturschutzstation Münsterland und die freiberufliche Wildtierbiologin Anja Roy die Spuren unter verschiedenen Brücken innerhalb der Fischotter-Reviere. Das häufigste Fotomotiv an diesem Tag war der Fischotterkot mit seinem charakteristischen Duft nach Fisch, Meer und Honig sowie seiner grünlichen Farbe.

Interessierte können sich nach einer Schulung in das Fischotter-Monitoring einbringen und als „Otterspotter“ Fischotterspuren in Ihrem Wohn- oder Arbeitsumfeld melden. Die Suchstrecken sollten einmal im Jahr zwischen September und Januar begangen und die positiven bzw. negativen Funde gemeldet werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Niels Ribbrock an der Biologischen Station Recklinghausen unter 02369 – 77505 und unter www.aktion-fischotterschutz.de bzw. www.otterspotter.de.

Künstliche Trittsiegel zur Veranschaulichung. Wie unterscheiden sich Fuchs, Steinmarder, Nutria und Fischotter?  Die Ausstellungsstücke vom Fischotter und Nutria wurden freundlicherweise vom LWL-Naturkundemuseum in Münster zur Verfügung gestellt, die Bleiabdrücke zur Herstellung von Trittsiegeln vom Otter-Zentrum Hankensbüttel.

Text und Fotos: Laura Schiebel




Niels Ribbock (links) von der Biologischen Station des Kreises Recklinghausen erläuterte zunächst im Kursraum auf Haus Heidhorn die allgemeinen Erkennungsmerkmale von Fischotter und Co.




Unter einer Brücke am Heubach bei Dülmen konnten frische Fischotter-Spuren gefunden werden

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