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Rinde gegen Kopfschmerzen

Botanische Exkursion für angehende pharmazeutisch-technische Assistenten am vergangenen Montag, den 15. Mai

Botanische Artenkenntnisse gehören für angehende pharmazeutisch-technische Assistenten zur Ausbildung. Der NABU und die PTA-Schule für pharmazeutisch-technische Assistenten haben daher schon seit einigen Jahren eine Kooperation, mit einer botanischen Exkursionen die Ausbildung zu unterstützen.

So trafen sich am vergangenen Montag, den 15. Mai, bei schönstem Wetter knapp 40 Auszubildende und ihre Lehrerinnen Eva-Maria Bußmann und Frau Bischoff an der Brücke des Prozessionsweges mit Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland. Ziel war es, möglichst viele heimische Wildkräuter zu finden, die medizinisch verwendet werden, aber auch, die allgemeinen Kenntnisse über die heimischen Pflanzenarten zu verbessern.

Es ist faszinierend, wie viele der gefundenen heimischen Pflanzen heilende Kräfte in sich tragen: Der Beinwell hilft bei Knochenbrüchen, die Rinde der Weide durch die Salicylsäure bei Kopfschmerzen, der Hopfen hat beruhigende Wirkung und das Schöllkraut hilft bei Warzen. Sie ist die einzige heimische Pflanze mit gelbem Milchsaft. So viel Wissen über die Heilkraft der Natur gilt es als Kulturgut zu bewahren.

Thomas Hövelmann ging auch auf unterschiedliche Merkmale von Pflanzenfamilien ein und erklärte sehr anschaulich die Bestäubungstechniken des Aronstabes: Angelockte Schmetterlingsmücken werden für ein paar Tage gefangen gehalten und bekommen dafür eine“ tolle Partylokation mit Buffet“ - auf dem Blütenboden wird es mollig warm und sie haben immer genügend Nektar zum Trinken.

Für die Auszubildenden ist es obligatorisch, ein Herbarium anzulegen. Deswegen wurde auf der Exkursion kräftig gepflückt und geschnitten. Am Ende gingen die Teilnehmer zufrieden von dannen mit der Gewissheit, etlichen kostbare Schätze im Gepäck und für ihre Ausbildung wichtiges Wissen gewonnen zu haben.

Text und Fotos: Tobias Kern; der Master of Science aus Warendorf absolviert derzeit ein Praktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Der Weißdorn war besonders beliebt für das Herbarium der angehenden pharmazeutisch-technischen Assistenten: die Früchte sind ein wirksames Herzmittel




Gruppenfoto der angehenden pharmazeutisch-technischen Assistenten mit Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland (rechts) und Lehrerin Eva-Maria Bußmann (links)

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