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Insektenfreundliche Perspektiven in Telgte

Naturkundlicher Spaziergang der GRÜNEN-Kreisgruppe Warendorf mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland

12. August 2020 - Insektenfreundliche Perspektiven in Telgte: Auf Einladung der GRÜNEN-Kreisgruppe Warendorf führte der Diplom-Biologe Dr. Thomas Hövelmann eine kleine Gruppe aus Interessierten am vergangenen Montag, den 10. August, durch die Neubaugebiete an der Delsenheide in Telgte. Bei dem knapp zweistündigen Spaziergang ging es neben allgemeinen naturkundlichen Hinweisen wie die am Stadtfeldgraben wachsenden Wildpflanzen um öffentliches Grün, das die Stadt Telgte in Kooperation mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland im vergangenen Jahr entlang der Straße "Delsenheide" angelegt hatte.

Hier war auf einer mehrere hundert Meter langen Strecke ein Grünstreifen mit Regiosaatgut eingesät worden. Dabei handelt es sich um mehrjährige, einheimische Stauden aus hiesiger Produktion, die sich in den folgenden Jahren zu einer blüten- und artenreichen Wiese entwickeln werden. "Im Moment dominieren noch die Wilde Möhre und eine Reihe einjähriger Wildkräuter," erläuterte Hövelmann den Teilnehmern der Exkursion, "aber ab dem kommenden Jahr werden sich dann die übrigen Arten aus der Mischung durchsetzen und für eine insektenfreundliche Vielfalt sorgen." Zur verbesserten Akzeptanz sind der Regiosaatgut-Mischung einjährige Kräuter wie Kornblume und Mohn beigemischt, um bereits im ersten Jahr einen optisch ansprechenden Anblick zu erzeugen.

Im Rahmen des Projektes "Telgte blüht auf" hatte die Stadt Telgte in Kooperation mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland an mehreren Stellen im Stadtgebiet eine solche Einsaat vorgenommen, um einen Beitrag gegen das Insektensterben zu leisten. Auch die Unterhaltung der Flächen geschieht nach ökologischen Kriterien: "Ideal ist eine späte Mahd im Jahr mit Abräumen des Mahdgutes, bei der ein Teil der Flächen über den Winter stehen gelassen werden und erst im kommenden Jahr gemäht werden," so Hövelmann, "nur dann haben die Insekten auch die Möglichkeit, ihre Entwicklung als Larve abzuschließen."

Den Abschluss fand die kurze Exkursion im naturnahen Garten von Tatjana Scharfe und Friedo Schange, der sich wohltuend von den meisten übrigen Grundstücken mit neu angelegten "Schottergärten" im stark versiegelten Neubaugebiet abhob - und ein wenig Kühle gegen die große sommerliche Hitze bot.




Das noch recht stark versiegelte Neubaugebiet nahe der Delsenheide war Ziel der Exkursion mit Dr. Thomas Hövelmann (3. von links) und GRÜNEN-Kreisgeschäftsführerin Valeska Grap (rechts)




Der Wasserdost am Stadtfeldgraben bietet Bienen und Schmetterlingen Nahrung (Fotos: Madeleine Grap)

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