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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

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„Ein Geschenk für Münster und das Münsterland“

Eröffnung des Wald-Klima-Lehrpfades und 20-jähriges Jubiläum der NABU-Naturschutzstation Münsterland mit Ministerin Schulze Föcking auf Haus Heidhorn

Ehrentag, Auszeichnung und Eröffnung – gleich drei Anlässe führen dazu, dass ca. 100 geladene Gäste am Freitag, den 20. Oktober, zur Festveranstaltung der NABU-Naturschutzstation Münsterland nach Haus Heidhorn bei Münster-Hiltrup kommen.

„Ich gratuliere der NABU-Naturschutzstation Münsterland ganz herzlich zum 20-jährigen Bestehen. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für eine tragfähige und langfristige Kooperation zwischen Naturschutz, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und weiteren Nutzergruppen“, stellt NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking in ihrem einleitenden Grußwort fest.

Weiterhin überreichte Ministerin Schulze Föcking der NABU-Naturschutzstation Münsterland und dem Projektpartner Landesbetrieb Wald und Holz NRW die Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. „Im prämierten Projekt ‚Fit für den Klimawandel‘ ist die Zusammenarbeit des Naturschutzes mit den Nutzergruppen vor Ort in vorbildlicher Art und Weise umgesetzt worden. Der heute eröffnete Wald-Klima-Lehrpfad ist zudem sehr gut geeignet, um das Wissen zur Anpassung von Wäldern an Klimaveränderungen in die Bevölkerung zu transportieren“, so Schulze Föcking.

Auch Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe begrüßte die Anwesenden und hob insbesondere die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt Münster hervor. Die NABU-Naturschutzstation Münsterland sei ein Geschenk für Münster und das Münsterland und habe sich zu einer Institution entwickelt, die die Stadt mit Naturerlebnismöglichkeiten für alle bereichere und den Arten- und Biotopschutz voran bringe.

Auch die nachfolgenden Redner gratulierten der NABU-Naturschutzstation Münsterland zum 20-jährigen Jubiläum und lobten die Arbeit der Naturschützer auf Haus Heidhorn: Rudolf Ley vom Bundesumweltministerium wies auf die bundesweite Beachtung des Projektes „Fit für den Klimawandel“ mit der aus seiner Sicht vorbildliche Kombination aus waldbaulicher Praxis, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Forschung. Er stellte den Zusammenhang her zur in Kürze in Bonn stattfindenden globalen Klimaschutzkonferenz COP 23.

Der Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz, Andreas Wiebe, lobte ebenfalls das Waldklimaschutzprojekt der NABU-Naturschutzstation Münsterland. Es stelle nicht Naturschutz gegen Nutzung, sondern bringe in guter Münsterländer Tradition gemeinsame naturschutzfachliche und materiell-ökonomische Grundlagen in Einklang, um die wertvollen Eichenbestände in der Davert langfristig zu schützen.

Der Kreislandwirt und stellvertretende Vorsitzende des landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, Heinz-Georg Hartmann, und der Vertreter der Landwirtschaftskammer NRW, Ulrich Bultmann, fanden ebenfalls lobende Worte für die gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe, beispielsweise beim Kiebitzschutz. Als Geburtstagsgeschenke überreichten sie eine Saatgutmischung und einen „Wildretter“, mit dem Wildtiere durch ein akustisches Warnsignal vor herannahenden landwirtschaftlichen Maschinen geschützt werden.

Dr. Britta Linnemann, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin der NABU-Naturschutzstation Münsterland, sprach allen Anwesenden ihren Dank aus, weil jeder in irgendeiner Weise zur erfolgreichen Arbeit der letzten 20 Jahre beigetragen habe. Der Vorsitzende des NABU-Landesverbandes NRW, Josef Tumbrinck, ließ schließlich die Entstehungsgeschichte der NABU-Naturschutzstation Münsterland Revue passieren und war sichtlich stolz auf die gute Arbeit auf Haus Heidhorn.

Abschließend eröffneten Dr. Britta Linnemann und Heinz-Peter Hochhäuser, Leiter des Regionalforstamtes Münsterlandes, den Wald-Klima-Lehrpfad des Projektes „Fit für den Klimawandel“ und luden zu einer Führung ein. Auf dem gut zwei Kilometer langen Lehrpfad in der Hohen Ward im Süden von Münster wird das Zusammenspiel von Wald, Klima und Mensch mit Hilfe von Infotafeln und Erlebnisorten vorgestellt. Der Wald produziert Holz, ist Lebens- und Erholungsraum und leistet einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz. Er filtert Schadstoffe, produziert Frischluft, speichert Niederschläge und fördert die Grundwasser-Neubildung. Weltweit binden Wälder große Mengen des Treibhausgases CO2, das den Klimawandel vorantreibt. Auf dem Wald-Klima-Lehrpfad erfahren Spaziergänger, was für Wälder im Klimawandel wichtig ist und wie wir sie darauf vorbereiten können.

Die NABU-Naturschutzstation Münsterland

Die NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. wurde 1997 gegründet. Sie ist eine Biologische Station, die in gemeinsamer Trägerschaft vom NABU-Landesverband und den NABU-Kreisverbänden Coesfeld, Münster und Warendorf betrieben wird. Der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten liegt in Münster und Warendorf. Als Biologische Station nach dem Förderkonzept des Landes NRW arbeitet sie in Abstimmung mit den Unteren Naturschutzbehörden Münster und Warendorf, der Bezirksregierung Münster, dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sowie dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW.

Arbeitsschwerpunkte der NABU-Naturschutzstation Münsterland sind der praktische Biotop- und Artenschutz, die Landschaftspflege, die Erfassung von Flora und Fauna sowie die Erstellung von Maßnahmenkonzepten für Naturschutzgebiete. Weitere Tätigkeitsfelder sind die Umweltbildung, Angebote zum Naturtourismus und Naturerleben sowie eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus setzt die NABU-Naturschutzstation Münsterland zahlreiche Projekte um, wie zum Beispiel das Großprojekt „Fit für den Klimawandel“. Nicht zuletzt betreibt sie fünf Ganzjahres-Beweidungsprojekte und einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Die NABU-Naturschutzstation Münsterland ist NABU-Regionalzentrum für das Münsterland. Zurzeit sind bei ihr 15 wissenschaftliche Mitarbeiter und etwa 20 weitere Mitarbeiter inklusive Freiwilligendienstlern angestellt. Dazu kommen über 20 Praktikanten pro Jahr sowie zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer. Es besteht eine enge Kooperation mit Vertretern von Land- und Forstwirtschaft und vielen weiteren Nutzergruppen. Darüber hinaus arbeitet sie intensiv mit der Wissenschaft zusammen – vor allem mit der WWU Münster, aber auch mit weiteren Universitäten und Fachhochschulen.
Seit 2007 ist die Geschäftsstelle der NABU-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heidhorn bei Münster-Hiltrup beheimatet.

Das Projekt „Fit für den Klimawandel“

Wälder erfüllen wichtige Klimafunktionen. Zum einen sind sie als Kohlenstoffspeicher und -senke weltweit von immenser Bedeutung. Zum anderen haben Wälder eine stabilisierende Wirkung auf das regionale Klimageschehen und mildern die lokalen Auswirkungen von Witterungsextremen wie Starkregen oder Hitzewellen ab. Nach aktuellen Klimaprognosen sind für Teile der Bundesrepublik Deutschland zukünftig im Sommerhalbjahr länger anhaltende Trockenperioden zu erwarten. Wälder auf bislang feuchten Standorten würden dadurch phasenweise deutlich trockeneren Standortbedingungen ausgesetzt werden.

Ziel des Projektes „Fit für den Klimawandel“ ist es daher, Maßnahmen zur Anpassung der feuchten bis nassen Wälder im Süden von Münster an Klimaveränderungen zu entwickeln und umzusetzen. Das Projekt wird durch die NABU-Naturschutzstation Münsterland in Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW geleitet. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation erfolgt durch die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Landschaftsökologie.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit Mitteln des Waldklimafonds, vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW sowie dem NABU selbst.

Freuen sich über den gelungenen Wald-Klima-Lehrpfad (von links): Josef Tumbrinck (Vorsitzender NABU NRW), Andreas Wiebe (Leiter Landesbetrieb Wald und Holz), Heinz-Peter Hochhäuser (Leiter Regionalforstamt Münsterland), Ministerin Schulze Föcking, Dr. Britta Linnemann (Vorstandsvorsitzende NABU-Naturschutzstation Münsterland) und Prof. Dr. Norbert Hölzel (Institut für Landschaftsökologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster)




NRW-Umweltministerin Christina Föcking zeichnet die NABU-Naturschutzstation Münsterland und den Projektpartner Landesbetrieb Wald und Holz als offizielles Projekt "UN-Dekade Biologische Vielfalt" aus (von links): Andreas Wiebe (Leiter Landesbetrieb Wald und Holz), Markus Lewe (Oberbürgermeister der Stadt Münster), Heinz-Peter Hochhäuser (Leiter Regionalforstamt Münsterland), Ministerin Schulze Föcking, Dr. Britta Linnemann (Vorstandsvorsitzende NABU-Naturschutzstation Münsterland) und Josef Tumbrinck (Vorsitzender NABU NRW)




Auf einem abschließenden Rundgang durch die Hohe Ward stellten Anuschka Tecker (3. von links) und Michael Elmer den Wald-Klima-Lehrpfad vor

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