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Startseite: Presse

Ein Zuhause für den Mauersegler

17. September 2021 -

Der Mauersegler ist ein typischer Stadtbewohner. Bisher gilt sein Bestand in Nordrhein-Westfalen als stabil, doch die Zunahme an Gebäudesanierungen und Abrissen gefährdet die Brutplätze des Vielfliegers.

Momentan befindet sich der Sommerbote auf Reisen, doch im nächsten Frühling kommt er zurück und sucht seine angestammten Nistplätze auf. Doch das wird für ihn immer schwieriger. Da wo früher noch eine Nische im Mauerwerk war, ist heute eine Wärmedämmung. Das ist generell positiv zu betrachten, doch der Mauersegler findet kaum noch ein Zuhause. Das will das Projekt Mauersegler im Hansaviertel ändern und bringt Nisthilfen für den Mauersegler an. Dreizehn Interessenten haben sich bereits gemeldet, davon sieben aus dem Hansaviertel. Einige geeignete Gebäude sind bereits abgestimmt worden und die Anbringung der Mauerseglerkästen ist Mitte Oktober geplant, sodass dort ab 2022 neues Leben einziehen kann. Am 2. Oktober wird das Projekt von 11 bis 17 Uhr bei der ZukunftsWerkStatt auf dem Gelände der Overbergschule vorgestellt.

Da der friedliche, saubere und spannende Stadtbewohner nicht verloren gehen soll, sieht auch das Hansaforum Handlungsbedarf und fördert Nistkästen und Hubsteiger für die Anbringung. In diesem Rahmen hat sich Ulrike Thesmann aus dem Hansaviertel bei uns gemeldet. Eine neue Wärmedämmung wurde bei ihr bereits vor 20 Jahren angebracht. Hier ist es schwierig Nistkästen anzubringen, da das Material nicht tragend ist.  Idealerweise baut man die Kästen (auch für Fledermäuse) im Rahmen einer Sanierung direkt in Fassadendämmung oder die Dachtraufe mit ein. Das fällt optisch kaum auf und wird auch von den Tieren noch besser angenommen.

Wir sind noch auf der Suche nach weiteren Gebäudeeigentümern, die dem Mauersegler ein Zuhause geben wollen (Mail an: mauersegler@nabu-station.de). Die Gebäude sollten möglichst hoch sein, also mindestens dreigeschossig und optimalerweise mit Dachüberstand. Auch sollte der Mauersegler eine freie Anflugmöglichkeit haben. Wenn dann bereits Mauerseglerbrutplätze in der Nachbarschaft bekannt sind, sind das die besten Voraussetzungen.

Das Hansaviertel soll durch die Förderung des Mauerseglers noch schöner und vielfältiger werden, so dass sich Jung und Alt auch in Zukunft noch an den wilden Flügen und abendlichen Rufen des Seglers erfreuen können. Das Projekt leistet dabei einen Beitrag für mehr Biodiversität in der Stadt.


Der NABU berät zum Thema Gebäudebrüterschutz (Foto: Carina Heuver)




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