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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Vom Tintenfischpilz bis zur Nosferatu-Spinne

Bioblitz 2021 ist die größte Arteninventur der Stadtgeschichte

2. Dezember 2021 - Vom Tintenfischpilz bis zur Nosferatu-Spinne: Knapp 500 Menschen aus Münster haben in einem Wettbewerb über 3.300 biologische Arten in ihrer Stadt gemeldet. In einem "Bioblitz" traten die Städte Münster und Salzburg gegeneinander an. Insgesamt wurden den Initiatoren, dem LWL-Museum für Naturkunde und dem Haus der Natur in Salzburg, 37.869 Beobachtungen gemeldet. Nächstes Jahr wird der Wettbewerb als "Bioblitz-Gewitter" auf ganz Deutschland ausgeweitet.

Partner in Münster waren neben dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) außerdem die NABU-Naturschutzstation Münsterland und mehrere Institute der Universität. Alle Interessierten konnten teilnehmen und über die App "ObsIdentify" Tier- und Pflanzenarten melden - und können es immer noch.

Dabei kam Erstaunliches heraus: In Münster krabbeln sechs Zentimeter große Spinnen wie die Nosferatu-Spinne umher. Pilze mit langen roten Tentakeln wie der Tintenfischpilz wachsen auf den Wiesen der Umgebung. "Dieser Wettkampf der Artenvielfalt zeigt, wie viel man doch auch bei uns entdecken kann, wenn man genau hinsieht", erklärt Dr. Jan Ole Kriegs, Direktor des LWL-Museums für Naturkunde, "Durch Die Bestimmungs-App ObsIdentify braucht man dazu auch keine Artenkenntnisse. Wer erst Feuer gefangen hat, lernt dann automatisch die heimische Natur kennen."

Das war auch das Ziel, als der Bioblitz Münster-Salzburg im April 2021 ausgerufen wurde. Gewinnerin sollte die Stadt sein, die als erste 3.000 Tier- und Pflanzenarten in ihrer Region nachweisen konnte. Drei Jahre lang sollten Naturliebhaber:innen Zeit bekommen, ihren Städten zum Sieg zu verhelfen und Daten zur Biodiversität der Tier- und Pflanzenwelt in ihrer Region zu melden. Mitte August knackte Münster bereits die Kennzahl - der Gelbe Knollenblätterpilz war die 3.000ste Art, die gemeldet wurde.

Die Meldungen liefern wertvolle Daten für Forschung und Naturschutz. Deswegen können Beobachtungen weiter über die App gemeldet werden. "Jeder, der eine Beobachtung meldet, ob aus dem Garten, von der Bushaltestelle oder aus dem Wald, leistet damit einen kleinen Beitrag zum Naturschutz und das mit nur ein paar Klicks", so Dr. Christian Göcking, von der NABU-Naturschutzstation Münsterland, "Die erhobenen Daten fließen ein in überregionale Erfassungsprogramme. Damit sind sie eine wichtige Grundlage für Schutzmaßnahmen. Denn wir möchten mit dem gewonnenen Wissen etwas für die Natur erreichen und wirksame Maßnahmen umsetzen."

Wer in Zukunft an den Challenges von Observation.Org teilnehmen möchte, hat nächstes Jahr die gute Chance dazu. 2022 startet ein echtes Bioblitz-Gewitter. Alle Kreise und kreisfreien Städte in ganz Deutschland sind dann aufgerufen, beim Wettbewerb mitzumachen. Dazu wird es bald auf der Homepage des LWL-Museums für Naturkunde eine Überblickseite geben, auf der Interessierte alle Bioblitze auf einen Blick verfolgen können.

Mehr Informationen zum Bioblitz Münster 2021 gibt es hier: https://observation.org/bioblitz/bioblitz-munster/




Dr. Jan Ole Kriegs (Museumsdirektor, LWL-Museum für Naturkunde) und Dr. Britta Linnemann (Vorstand der NABU-Naturschutzstation Münsterland) zeigen die Erstbeobachtungen der Arten, die in Münster gefunden wurden (Foto: LWL/Steinweg)




Auf Observation.org lassen sich Übersichtskarten und auch Einzelbeobachtungen mit Belegfotos abrufen (Foto: LWL/Steinweg)

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