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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
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Die anderen Bienen

Wildbienen-Seminar auf Haus Heidhorn am vergangenen Wochenende, den 5.-6. Mai

7. Mai 2018 - Am vergangenen Wochenende, den 5.-6. Mai, haben sich fast 20 Teilnehmer eines Kurses auf Haus Heidhorn intensiv mit einer bestimmten Insektengruppe auseinander gesetzt: den Wildbienen. Ihre nahe Verwandte, die Honigbiene, ist den meisten Menschen wohlbekannt, doch das Wissen über die wilden Vertreter dieser Gattung ist weniger verbreitet.

So gab die Seminarleiterin Dr. Berit Philipp von der NABU-Naturschutzstation Münsterland zunächst einen ausführlichen theoretischen Einblick in die Biologie, Lebensweise und Lebensräume der verschiedenen Wildbienen. Mit fast 600 Arten in Deutschland ist die Gruppe weit vielfältigerer, als manch einer vermutet hätte. Am Nachmittag ging es nach draußen, um das große "Wildbienenhotel" auf Haus Heidhorn in Augenschein zu nehmen. Dort herrschte reger Betrieb und einige Verhaltensweisen der Bienen wurden für die Gruppe noch anschaulicher. Im Anschluss leitete die Umweltpädagogin Jutta Luig-Beilmann ein unterhaltsames Spiel an, das den Teilnehmenden den Nestbau der Wildbienen näherbringen und beispielhaft einen Einblick in die Methoden der Umweltbildung geben sollte. Am Ende des ersten Kurstages ging es schließlich noch um Gefährdung und Schutzmöglichkeiten, die lebhaft diskutiert wurden.

Am zweiten Tag des Seminars ging es um die Bestimmung der Wildbienen. Vorab gab es eine theoretische Einführung von Dr. Berit Philipp, in der sie die Körperabschnitte der Bienen im Einzelnen erklärt und auf die wichtigsten Bestimmungsmerkmale aufmerksam gemacht hat. Danach konnten die Teilnehmer mit ihrer Unterstützung an Stereolupen Wildbienenpräparate mit einem Bestimmungsschlüssel auf Gattungsniveau bestimmen. Zur Auswahl standen neben der bekannten Honigbiene (Apis) z.B. auch die Pelzbiene (Anthophora) und eine Hummel (Bombus). Um dann zu sehen, in welchem Lebensraum die jeweilige Art vorkommt, ging es nach der Mittagspause raus in die Sonne. An der Wildbienenwand konnte z.B. die Mauerbiene (Osmia) beim Bauen ihrer Brutröhre beobachtet werden und die Rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva) wurde in ihren Löchern auf den sandigen Stellen der Wiese gesichtet.

Zum Abschluss stellte Joachim Eberhardt von der AG Bienen vom NABU Stadtverband Münster die Honigbiene vor und zeigte einen Kurzfilm über die Varroamilbe (Varroa destructor). Die Kursteilnehmer waren zufrieden und hatten viel gelernt über Bienen und die anderen Bienen.

Text und Fotos: Julia Binder und Lea Santora; die Studentinnen der Landschaftsökologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster absolvieren derzeit ein Praktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Dr. Berit Philipp (2. von rechts) und Jutta Luig-Beilmann (rechts) von der NABU-Naturschutzstation Münsterland erläuterten verschiedene Möglichkeiten, eigene Nisthilfe für Bienen anzufertigen




Zu Beginn gab Dr. Berit Philipp im Kursraum eine theoretische Einführung in Leben und Ökologie heimischer Wildbienen-Arten

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