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Schaumkraut und Löwenzahn-Eis

Botanische Exkursion an der Werse am vergangenen Freitag, den 6. Mai

9. Mai 2022 - Schaumkraut und Löwenzahn-Eis: Neben typischen Wald- und Wiesenarten wie Wiesenkerbel, Taubnessel oder Aronstab ging es beim botanischen Spaziergang entlang der Werse am vergangenen Freitag, den 9. Mai, auch viel um essbare Wildkräuter. Exkursionsleiter Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland stellte dazu zahlreiche Arten und ihre Verwendungsmöglichkeiten in der gesunden Wildkräuterküche vor. Angesichts blühenden Löwenzahns meldete sich dabei eine Teilnehmerin zu Wort und berichtete den staunenden ca. 20 Teilnehmenden von ihren Erfahrungen mit der Herstellung von Löwenzahn-Eis, das den Angaben ihrer Familie nach ausgesprochen lecker sei.

Während des knapp zweistündigen Spaziergangs ging Hövelmann zudem besonders auf das Wiesen-Schaumkraut ein. An der Bestandsentwicklung dieser Art lässt sich der Landschaftswandel unserer schnelllebigen Zeit leicht ablesen. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren die Arten überaus häufig und wuchs massenhaft auf feuchten Wiesen und Weiden. Im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft - vor allem durch Umbruch in Maisäcker, Entwässerung und starke Düngung - sind sie jedoch von den landwirtschaftlichen Nutzflächen fast ganz verschwunden und haben sich an feuchte Straßenränder, in Gräben und an Ufer zurückgezogen. Hier finden sie noch die gewünschten Standortfaktoren: nicht zu starkes Nährstoffangebot, frische bis feuchte Böden und regelmäßige nicht zu häufige Mahd.

Um die Bestandsentwicklung unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten zu ermitteln, werden vom NABU in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster bestimmte Arten auf ausgewählten Flächen möglichst genau erfasst. Die gewonnenen Daten dienen als Biodiversitäts-Monitoring - der Langzeitbeobachtung bestimmter Pflanzen- und Tierarten - den Umweltdaten der Stadt Münster. Die Untersuchungen werden daher in fünfjährigem Turnus wiederholt. Zusätzlich wird die Öffentlichkeit durch Meldeaufrufe beteiligt, um einen besseren Überblick über die Bestandsentwicklung zu bekommen. In diesem Jahr ist wieder das Wiesen-Schaumkraut als Art des Grünlandes an der Reihe und ist bereits von mehr als 20 freiwillig Helfenden der NABU-AG Botanik auf insgesamt neun jeweils einen Quadratkilometer großen Probeflächen ausgezählt worden.




Exkursionsleiter Dr. Thomas Hövelmann (rechts) stellte u.a. die faszinierende Blütenökologie des Aronstabs vor (Fotos: Kim Lindner)




Das Wiesen-Schaumkraut ist im Bestand deutlich zurück gegangen und wird regelmäßig in seinem Bestand vom NABU erfasst

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