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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
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48165 Münster

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Fax: 02501 - 9719438
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Naturschutz für Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge

NABU-Naturschutzstation Münsterland richtet Seminar auf der Insel Vilm vor Rügen aus

Wie gewinne ich Menschen für den Naturschutz in einer neuen oder gar nur vorübergehenden Heimat? Diese Frage stand im Mittelpunkt des viertägigen Seminars "Naturschutz für Alle - Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge", das die NABU-Naturschutzstation Münsterland vom 27.-30. Juni in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) NRW an der Internationalen Naturschutzakademie des BfN auf der Insel Vilm vor Rügen ausgerichtet hat.

Norbert Menke hatte von der NABU-Naturschutzstation Münsterland hatte ein umfassendes und abwechslungsreiches Programm mit Referenten aus ganz Deutschland zusammengestellt, das von Dr. Thomas Hövelmann moderiert wurde und sowohl Hintergründe zu kulturellen Eigenheiten und Fluchtursachen als auch zahlreiche Praxisbeispiele vorstellte - wobei auch gemachte Fehler und "Fettnäpfchen" nicht verschwiegen wurden. Dr. Britta Linnemann berichtete in diesem Rahmen gemeinsam mit der ehrenamtlichen Helferin Andrea Blauensteiner von den Erfahrungen mit den Flüchtlingen auf Haus Heidhorn.

Workshops und Gruppenarbeit der ca. 40 Teilnehmer regten zu einer intensiven Diskussion an und sammelten Thesen, wie der Naturschutz helfen kann, Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zu ihrer neuen Heimat zu erleichtern. Dabei erwies es sich als sehr hilf- und lehrreich, dass unter den Referenten und Teilnehmern Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund ihre eigenen Erfahrungen berichten und diskutieren konnten.

Menschen mit Migrationshintergrund sind bislang im Naturschutz im Allgemeinen unterrepräsentiert, sowohl in der Mitgliedschaft in Verbänden und Vereinen als auch bei der aktiven Gestaltung von Naturschutzaktivitäten. Dabei richtet sich Naturschutz in einer offenen und demokratischen Gesellschaft mit seinem Anliegen und mit seinen Angeboten an alle Bürgerinnen und Bürger und setzt auch auf Integration und Teilhabe von Menschen und Gruppen, die bislang nicht zu den klassischen Zielgruppen des Naturschutzes gehören.

Er leistet damit über die Naturschutzarbeit hinaus einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt und die Teilhabe an der Gesellschaft. Das Seminar zielt insbesondere darauf ab, Initiativen und Akteure miteinander verstärkt zu vernetzen und letztendlich zu erreichen, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund mehr als bisher für die Natur in der neuen oder vorübergehenden Heimat interessieren und engagieren. Darüber hinaus soll der praktische Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Naturschutzes und der Integrationspolitik bzw. -arbeit gefördert werden.

Ein weiteres Ziel des Seminars ist es, aus den Redebeiträgen, dem Erfahrungsaustausch in den Arbeitsgruppen und aktuellen Recherchen eine Broschüre zu entwickeln, die in der Schriftenreihe des BfN publiziert werden soll. Die damit verbundene Erfassung und Systematisierung der Projekte, die Auswahl besonders beispielgebender Projekte und die Aufbereitung der Erfolgsfaktoren und besonderen Herausforderungen sollen dazu beitragen, die Zahl und die Qualität der Angebote bundesweit zu erhöhen.




Die Teilnehmer des Seminars "Naturschutz für Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge" auf der Insel Vilm vor Rügen (Foto: Dr. Gertrud Hein)




Dr. Britta Linnemann stellte die Projekte der NABU-Naturschutzstation Münsterland mit den Flüchtlingen auf Haus Heidhorn vor (Foto: Thomas Hövelmann)

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