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Herbstzeit ist Pilzzeit

Exkursion in die Hohe Ward am vergangenen Samstag, den 23. September

Herbstzeit ist Pilzzeit - Im Rahmen einer öffentlichen Pilzexkursion des NABU am vergangenen Samstag, den 23. September in die Hohe Ward bei Münster-Hiltrup gab es die Gelegenheit, einmal mehr über die große Vielfalt der „Extraklasse“ zu erfahren.

Ja, es gibt die Pflanzen und die Tiere, und dann sind da noch die Pilze. Um die machen selbst Fachleute gerne einen großen Bogen, da es Pilze in großer Vielzahl und Variation gibt, weshalb sie schwer auseinander zu halten sind. Da wird alles lieber einfach erst einmal als „Pilz“ deklariert, vielleicht noch mit dem Gedanken: „Kann ich den vielleicht (mehr als nur einmal) essen?“ und dann wird (vernünftigerweise) doch lieber weitergegangen. Doch dieses Mal nicht… 

Begleitet durch den Diplom-Geographen und umfassenden Pflanzen- und Pilzkenner Jörg Frenz stapften ca. 30 Teilnehmer unterschiedlichsten Alters und fachlicher Kenntnis durch den Wald auf der Suche nach unbekannten Arten - und zwar mit Erfolg! Auf professionelle und zugleich humorvolle Weise wurden den Teilnehmern die Namen, artspezifischen Merkmale, Verwechslungsmöglichkeiten, Verträglichkeit und ökologische Bedeutung zu den Arten vermittelt.

Es konnten riesige Schirmpilze oder Parasole (franz. Sonnenschirm) gefunden werden, einer der häufigeren Pilze, die sich im Laufe ihres Lebenszyklus, wie ein Sonnenschirm, immer weiter öffnen. Die Erdsterne machen ihrem Namen alle Ehre und erstaunten durch ihre Schönheit. Aber nicht nur Formen-, sondern auch Farbenpracht haben die Pilze zu bieten, wie der Amethystblaue Lacktrichterling - sowie auch "Namenpracht", beispielsweise der Gemeine Waldfreund-Rübling.

Auch die Stinkmorchel und der Zunderschwamm fehlten nicht. Spannend zu wissen ist zudem, dass es „humane“ Giftpilze gibt, die schon an ihrem ungenießbaren Geschmack zu erkennen sind und die wirklich gefährlichen, heimtückischen Giftpilze, die sich auf diese Weise nicht unbedingt gleich als solche zu erkennen geben. Es konnten insgesamt sehr viele der so zahlreichen Pilzarten bestimmt werden, lediglich ein paar "LBM" (little brown mushrooms) mussten einfach als solche hingenommen werden.

Es war eine sehr bereichernde Exkursion, von der sicherlich zumindest ein paar Arten beim nächsten Waldspaziergang wiedererkannt werden können und vor anderen Eindruck gemacht werden kann. Wer auch ein bisschen mehr zum Pilzkenner werden möchte, hat in jedem Jahr etwa zur selben Zeit nochmal die Möglichkeit.

Text:

Olivia Leggatt; die Bachelor-Studentin der Landschaftsökologie an der WWU Münster absolvierte ein studienbegleitendes Praktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Pilzkenner Jörg Frenz erklärt den Teilnehmern der Exkursion in die Hohe Ward den Parasolpilz, einen guten Speisepilz




Ähnlich, aber nicht verwandt: zwei der ca. 20 verschiedenen Pilzarten, die Jörg Frenz im Rahmen der Pilzexkursion vorstellte

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