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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
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Aller Anfang ist schwer - aber nicht hoffnungslos

Zwei Kurse zum Bestimmen von Blütenpflanzen und Gräsern auf Haus Heidhorn am 27.-29. Mai

Aller Anfang ist schwer, aber nicht hoffnungslos: so ließ sich die Stimmungslage der beiden Pflanzenbestimmungskurse bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heidhorn in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) NRW am Wochenende 27.-29. Mai zusammen fassen. Im Münsterland gibt es immerhin mehr als 700 Pflanzenarten und diese bestimmen zu können, ist gar nicht so einfach. Aber in der Gruppe unter Anleitung mit dem NABU machte es Spaß und ist leichter zu lernen!

Zunächst hatten sich am Freitag, den 27. Juni, 21 Teilnehmer für den Kurs "Unsere häufigsten Gräser" zusammen gefunden. Nach einer kurzen theoretischen Einführung im Kursraum nutzte Kursleiter Dr. Thomas Hövelmann die artenreiche Wiese am "Tor zur Davert", um die ersten häufigen Grasarten und ihre Erkennungsmerkmale vorzustellen. Dabei ging Hövelmann vor allem auf systematische Wiedererkennung an Hand von deutlichen Gattungsmerkmalen ein, wie beispielsweise die sehr großen Ährchen - wie die Teilblütenstände der Süßgräser genannt werden - und die verwachsene Blattscheide der Trespen-Arten.

Nach einer gemütlichen Mittagspause mit vegetarischer Vollkornkost lernten die Teilnehmenden die vergleichsweise wenigen Gras-Arten im Wald erkennen. In diesem windarmen Lebensraum fühlen sich Gräser - die ihre Pollen vom Wind verbreiten lassen - nicht sehr wohl. Dafür kamen hier aber auch Arten anderer Familien wie Sauergräser und Binsengewächse zur Sprache. Die gemeinsame Nacharbeit mit Hilfe von Binokularen im Kursraum rundete den Gräserkurs ab, der bei den Teilnehmern offenbar gut angekommen war.

Sara Kehmer unterstützte engagiert und fachkundig beide Bestimmungsübungen auf Haus Heidhorn (Foto: Thomas Hövelmann)

Die 20 Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen und dem angrenzenden Niedersachsen lernten am darauffolgenden Samstag und Sonntag den Umgang mit dem Bestimmungsbuch "Schmeil-Fitschen" und auf mehreren kleineren Exkursionen häufige heimische Pflanzenarten kennen. Mit Hilfe des zweitägigen Seminares sind die Teilnehmer nun in der Lage, selbständig heimische Wildpflanzen bestimmen zu können. Kursleiter Dr. Thomas Hövelmann und Assistentin Sara Kehmer hatten viel Freude an den engagierten und wissbegierigen Teilnehmern und wurden nicht müde, die vielen schwierigen Fragen und Fallstricke des Pflanzenbestimmens zu klären.

Da der Kurs sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet war, waren auch die Vorkenntnisse sehr unterschiedlich. Und so endete der Kurs am Sonntag-Nachmittag mit der Erkenntnis: heimische Wildpflanzen und Gräser bestimmen zu lernen ist schwierig, aber nicht unmöglich...




Im schönen Außengelände von Haus Heidhorn und in der angrenzenden Davert erläuterte Kursleiter Dr. Thomas Hövelmann häufige heimische Gräserarten (Foto: Johanna Lengers)




Im Kursraum wurden mit Bestimmungsbüchern und Stereolupen heimische Wildpflanzen und Gräser bestimmt (Foto: Thomas Hövelmann)

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