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Bunte Bänder in Münster

Zwei Exkursionen zu artenreichen Weg- und Straßenrändern am vergangenen Wochenende

Die bunten Bänder entlang unserer Straßen und Wege standen im Fokus zweier Exkursionen, zu denen die NABU-Naturschutzstation Münsterland am vergangenen Wochenende eingeladen hatte.

Zunächst stellt der Diplom-Biologe Dr. Thomas Hövelmann am Freitag, den 16. Juni, im Rahmen eines botanischen Spazierganges typische Pflanzenarten bei Amelsbürenvor. Dabei gab es zunächst eine böse Überraschung: die Säume entlang der eigentlich eingeplanten Strecke entlang der Straße "Am Dornbusch" waren kurz zuvor gemäht worden, so dass auf die landwirtschaftlich geprägte Straße "Raringheide" ausgewichen werden musste. Obwohl die Straßenränder hier wie leider an den meisten Straßen und Wegen und Münster eher artenarm und von stark wüchsigen Arten wie Brennnessel, Brombeere und verschiedenen Gräsern geprägt sind, gab es genügend zu entdecken: Mädesüß, Echter Beinwell, Vogel-Wicke und einige Acker-Wildkräuter wie Echte Kamille und Klatsch-Mohn waren nur der einige Arten, die die rund ein Dutzend Teilnehmer kennen lernten. Einer der Teilnehmer nutzte dabei die Gelegenheit, sein beim Gräserkurs am 9. Juni bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland erlerntes Wissen zu vertiefen: mit beachtlichem Erfolg.

Bei der zweiten Führung bei Roxel konnten bei schönstem Sommerwetter entlang einer landwirtschaftlichen Zufahrt an der Pienersallee wesentlich mehr Arten den ca. 25 Teilnehmern gezeigt werden: Wiesen-Platterbse, Vogelwicke und viele andere bunt blühende Arten sorgten für einen farbenfrohen Streifen neben dem Asphaltband. Ein echtes Highlight bildete abschließend der neu angelegte Bahnhaltepunkt an: hier war - wohl im Zuge des Neubaus eingesät - ein blumenbunte Flur aus Hornklee, Flockenblume, Witwenblume und sogar der gefährdeten Heidenelke zu bewundern und zeigte, welche Blütenpracht sich an unseren Säumen bei optimaler Unterhaltung bilden kann.

Zudem kam die ökologische Bedeutung dieses Lebensraumes zur Sprache: Straßen- und Wegränder sind häufig noch die letzten Rückzugsgebiete für Blütenpflanzen und Insekten unserer intensiv genutzten Agrarlandschaft. Die bunten Bänder erfüllen nicht nur eine große ökologische Funktion, sondern erfreuen auch das Auge des Menschen und sollten daher erhalten und optimiert werden.

Die NABU-Naturschutzstation Münsterland pflegt seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster eine Auswahl besonders artenreiche Weg- und Straßenränder im gesamten Stadtgebiet und bemüht sich, in Abstimmung mit der Straßenbauverwaltung der Stadt Münster und von Straßen.NRW eine flächendeckende Optimierung der Straßenrand-Unterhaltung zu erreichen - damit es in Münster in Zukunft noch mehr bunte Bänder im Stadtgebiet gibt.




Dr. Thomas Hövelmann (links) von der NABU-Naturschutzstation Münsterland erläutert den interessierten Teilnehmern typische Arten und die ökologische Bedeutung von artenreichen Weg- und Straßenrändern bei Roxel (Foto: Claudia Rüther)




Rund um den Bahn-Haltepunkt in Münster-Roxel wachsen noch blumenbunte Säume (Foto: Claudia Rüther)

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