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Kunst und Natur am Prozessionsweg in Münster

Naturkundlich-kunsthistorische Exkursion am Palmsonntag

23. April 2019 - Natur und Kunst am Prozessionsweg in Münster: Rund 50 Interessierte waren am Palmsonntag, den 14. April, zusammen gekommen, um bei Sonnenschein und frischem Wind an der diesjährigen kunsthistorisch-botanischen Führung am Prozessionsweg teilzunehmen. Der zweistündige Spaziergang wurde von der Kunsthistorikerin und Vorsitzenden der Initiative Prozessionsweg, Dr. Elisabeth Hemfort, von der Kirchengemeinde St. Mauritz und dem Diplom-Biologen Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland geleitet.

Den Sibirischen Blaustern und das Scharbockskraut kennt bei weitem nicht jeder, aber selbst über das Gänseblümchen und den Löwenzahn konnten die Teilnehmer Neues erfahren. Sie bilden zum Beispiel gar keine einzige, große, gelbe Blüte sondern sind aus vielen hundert Einzelblüten zu einem Körbchen zusammengesetzt, sodass es für Insekten und auch für uns auf den ersten Blick wie eine einzelne Blüte ausschaut. Der Diplom-Biologe Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland erläuterte den 50 Teilnehmern an zahlreichen Stationen bis zum „Weißen Kreuz“ jenseits des Kanals, welche Arten am Kreuzweg wachsen und leben - so zum Beispiel der auffällige Sibirische Blaustern, das Vitamin C-reiche Scharbockskraut und den giftigen Aronstab.

Das Scharbockskraut war in früheren Zeiten ein wichtiger Vitamin C-Spender

esonders aufmerksam verfolgten die Besucher die Informationen zum Baumbestand des Prozessionsweges, der ausschließlich aus bis zu 150 Jahre alten Linden besteht. „Die Linde hat den Menschen schon immer als Baum der Liebe begleitet, allein schon wegen seiner herzförmigen Blätter und des lieblichen Duftes der Blüten“, wusste Thomas Hövelmann zu berichten.

Auch kunsthistorisch konnte man auf dem Spaziergang etwas mitnehmen, der entlang der 14 Stationen mit Darstellungen des bekannten Bildhauers Heinrich Gerhard Bücker von 1958 aus dem Leidensweg Jesu führte. An den Kreuzwegstationen erklärte Elisabeth Hemfort die Besonderheiten aus kunsthistorischer Sicht und lehrte die Teilnehmer, auf Kleinigkeiten in der Bildsprache des Künstlers zu achten. Daneben kamen aber auch Hinweise zur Bedeutung von Prozessionen, zur Technik der Bildhauerei, zur Geschichte der Lindenallee und zum aktuellen Stand zum Kanalausbau nicht zu kurz.

Seit vielen Jahren bereits organisierte der NABU zusammen mit der Initiative Prozessionsweg und der Kirchengemeinde St. Mauritz am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, einen naturkundlich-kunsthistorischen Spaziergang, der auch Bestandteil der Veranstaltungen auf der NaturGenussRoute der NABU-Naturschutzstation Münsterland ist. Diese und viele weitere attraktive Veranstaltungen im Jahresprogramm der NABU-Naturschutzstation Münsterland, das hier als PDF zum Download (2,5 MB) bereit steht.

Text: Linda Ponath; die Bachelor-Studentin der Landschaftsökologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster absolviert derzeit ein Praktikum bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland




Rund 50 Teilnehmer lauschten den Erläuterungen des Diplom-Biologen Dr. Thomas Hövelmann (links) auf dem Prozessionsweg in Münster




Die Kunsthistorikerin Dr. Elisabeth Hemfort erläuterte die Bildsprache der Bildstöcke von Heinrich Bücker

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