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Von Kuschelkräutern und Flachstachlern

Botanischer Freitagsspaziergang durch die Hohe Ward

7. Juni 2019 - "Wissen Sie, wie man die Pflanze auf Polnisch nennt? Kuschelkraut!" Irritiert schauten Exkursionsleiter Dr. Thomas Hövelmann und die anderen gut ein Dutzend Teilnehmer auf das kratzige Klebkraut, dessen polnischen Namen eine Teilnehmerin wusste. Nein, darauf wäre man angesichts der rauen, anhänglichen "Schönheit" des doch eher lästigen Kletten-Labkrauts nun wirklich nicht gekommen.

Auch, dass die Blätter der Stechpalme nur in den unteren etwa fünf Metern einen stacheligen Blattrand als Schutz gegen Fraßfeinde ausbildet und darüber sich diesen zusätzlichen Aufwand spart, war für die Teilnehmer neu: "Gäbe es im Münsterland Giraffen, dann wären die Blätter auch noch weiter oben bestachelt", erläuterte Hövelmann die Strategie dieses häufigen heimischen Strauches.

Es gab also viel zu erfahren und auf unterhaltsame Weise zu verstehen beim botanischen Freitagsspaziergang am vergangenen Freitag, den 7. Juni. Auch wenn die Führung wegen eines aufziehenden Gewitters bereits nach einer guten Stunde abgebrochen werden musste und der Hiltruper See nicht mehr erreicht wurde, hatten die Teilnehmer doch viel Freude an der kurzweiligen Führung. Neben Klebkraut und Stechpalme kamen noch verschiedene Doldenblütler zu ihrem Recht, wie der Giersch, der Wiesen-Kerbel und der Taumel-Kälberkropf.

Eine typische Art der Hohen Ward, die auf nährstoffarmen und sauren Sandböden des Münsterländer Kiessandzugs wächst, ist die Heidelbeere, an der schon die ersten reifen Blaubeeren hingen. Weitere Arten waren der Faulbaum, der schön blühende Fingerhut und das allgemein verbreitete Gundermann.

Mit der Margerite auf dem Außengelände von Haus Heidhorn und einer kurzen Vorstellung der dort gerade laufenden Umbauarbeiten für das barrierefreie Naturerleben endete vorzeitig der botanische Freitagsspaziergang - bevor es für die Teilnehmer nach Hause ging - vielleicht ja sogar zum Kuscheln mit dem Klebkraut.




Dr. Thomas Hövelmann (rechts) stellte typische Pflanzen der Hohen Ward wie den Roten Fingerhut vor (Fotos: Joachim Teetz)




Eine Teilnehmerin verarbeitete die vorgestellten Pflanzen zu einem hübschen Handstrauß

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