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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

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Grenzenloser Schutz von Watvögeln

Aline Reinhard von der NABU-Naturschutzstation Münsterland hält Vortrag auf internationaler Konferenz in Prag

Grenzenloser Schutz von Watvögeln: Vom 15. – 17. September fand die jährliche Konferenz der International Wader Study Group in Prag statt. Wissenschaftler aus aller Welt, die sich mit der Erforschung und dem Schutz der Regenpfeiferartigen - auch Limikolen oder Watvögel genannt – stellten ihre neuesten Ergebnisse vor.

Und diesmal war auch die NABU-Naturschutzstation Münsterland mit von der Partie, da ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Schutz des Kiebitzes gelegt wurde. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Aline Reinhard berichtete in einem Vortrag über die Entwicklung der Kiebitzpopulation und erprobte Schutzmaßnahmen im Münsterland. Nicht nur in unserer landwirtschaftlich intensiv genutzten und dicht besiedelten Region nehmen die Kiebitzbestände ab, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern (Status Rote Liste Europa: gefährdet). Einzige Ausnahme sind Finnland und Estland.

Im Kreis Warendorf und in Münster werden Kiebitznester seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft markiert und bei der Bearbeitung der Äcker ausgespart. „90% der Kiebitze brüten bei uns auf Ackerflächen. Meistens sind unbestellte Felder, auf denen im April Mais ausgesät wird. Es ist wichtig, dass im Umfeld der Ackerflächen auch Grünland wächst und feuchte Senken erhalten bleiben damit die Kiebitzküken geeignete Plätze zur Nahrungssuche finden“, betont Aline Reinhard.

Da solche Habitate in der Landschaft zunehmend fehlen, wurde in den vergangenen Jahren im Rahmen des Bundesprogrammes Biologische Vielfalt – Sympathieträger Kiebitz die Maßnahme „Kiebitzinsel auf Acker“ erprobt. Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigten, dass mit der Anlage solcher Bracheinseln auf Feldern mit Kiebitzen der Bruterfolg des gefährdeten Vogels verbessert werden konnte. „Nun müssen wir versuchen, die Maßnahme in die Fläche zu bringen“ so Aline Reinhard. Das gelingt am besten, wenn man sowohl vor Ort als auch europaweit zusammenarbeitet und sich miteinander austauscht.




Die Teilnehmer der Watvögel-Konferenz in Prag - Aline Reinhard von der NABU-Naturschutzstation Münsterland versteckt sich in der dritten Reihe etwas links von der Mitte




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