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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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48165 Münster

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Fax: 02501 - 9719438
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Rote Listen und Klimaschutz im Moor

Die NABU-Naturschutzstation Münsterland beim 52. Westfälischen Floristentag

19. März 2018 - Rote Listen und Klimaschutz im Moor: gleich mit zwei Vorträgen wurden Projekte der NABU-Naturschutzstation Münsterland beim 52. Westfälischen Floristentag vorgestellt, der am Sonntag, den 18. März, im LWL-Kunstmuseum am Domplatz in Münster stattfand. Rund 100 Botaniker aus ganz Nordrhein-Westfalen waren der Einladung des Bochumer Botanischen Vereins gefolgt und diskutierten eine Reihe von Fachvorträgen, tauschten Erfahrungen aus und nutzten die Gelegenheit, die reichlich ausliegende Literatur zu studieren und zu erwerben.

Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland ging in seinem Kurzvortrag auf den aktuellen Stand der Florenkartierung NRW ein, mit der die Datengrundlage für die Aktualisierung der Roten Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen NRW für 2020 geschaffen wird. Noch bis Ende 2018 sind ehrenamtliche Botaniker aufgerufen, per Internet-Portal oder Smartphone-App Fundorte gefährdeter Pflanzenarten mit Angaben zur Bestandesgröße zu melden. Das Münsterland stellt dabei das Schlusslicht unter den fünf bearbeiteten Großlandschaften in NRW dar, was sicher weniger auf die Zahl der aktiven Bearbeiter als eher auf die defizitäre Naturausstattung zurück zu führen ist. Anschließend bewarb Hövelmann kurz den Mal- und Zeichenwettbewerb "Wernekinck", der in Kürze von der AG Botanik des NABU Münster gestartet werden wird und der zehn vom Gründer des Botanischen Gartens Münster gezeichnete Pflanzenarten in den Fokus nehmen wird.

In einem weiteren Vortrag stellte Kerstin Wittjen vom Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld die durchgeführten Maßnahmen im NSG "Venner Moor" vor, wo umfangreiche Grabenverschlüsse und weitere hydrologische Arbeiten durchgeführt worden waren, um das Wasser im Moor zu halten. Mit Hilfe der im Rahmen des Projektes "Fit für den Klimawandel" in Zusammenarbeit mit der NABU-Naturschutzstation Münsterland und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW ermöglichten Maßnahmen ist es nun möglich, die fortgeschrittene Bewaldung des Gebietes zurück zu drängen zu Gunsten wertvoller Hochmoor-Flächen mit zahlreichen Torfmoos-Arten und seltenen Pflanzenarten.

Der Westfälische Floristentag wird seit vielen Jahren vom Bochumer Botanischen Verein in Zusammenarbeit mit dem Westfälischen Naturwissenschaftlichen Verein am jeweils dritten Sonntag im März durchgeführt und spricht haupt- und ehrenamtliche Botaniker aus der Region an. Dabei werden neue taxonomische Erkenntnisse vorgestellt, seltene Funde präsentiert und Projekte beworben, die dem botanischen Naturschutz in der Region dienen.




Dr. Thomas Hövelmann stellte den aktuellen Stand der Florenkartierung NRW vor (Foto: Sophia Närmann)




Kerstin Wittjen vom Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld präsentierte die im Rahmen des Projektes "Fit für den Klimawandel" erreichten Verbesserungen im NSG "Venner Moor"

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