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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Natur- und Artenschutz am Scheideweg

5. Grüne Artenschutzkonferenz in Münster

Eigener Honig von Organisator und Hobby-Imker Dr. Wilhelm Kraneburg – das kleine Dankeschön für NRW-Umweltminister Johannes Remmel und alle anderen Referenten der 5. Grünen Artenschutzkonferenz stand stellvertretend für die Probleme, die am 25. März in der Stadtwerke-Halle in Münster thematisiert wurden. Braucht es für den Honig doch Blüten und eine gesunde Umwelt, und genau die sind in Gefahr – „Es ist schon ganz schön lange fünf vor Zwölf“, wie es Dr. Michael Harengerd vom BUND formulierte.

Fast 300 Besucher im voll besetzten Saal verdeutlichten das große Interesse. Wie in den Vorjahren kamen neben zahlreichen Vertretern des Naturschutzes aus dem ganzen Münsterland auch viele Jäger und Landwirte nach Münster. Die von MdL Norwich Rüße, Sprecher für Naturschutz und Landwirtschaft der Grünen im Landtag, moderierte Veranstaltung stellte in mehreren Vorträgen aktuelle Natur- und Umweltschutzthemen aus dem Münsterland vor und im Plenum zur Diskussion.

In seiner vom Landtags-Wahlkampf geprägten Rede stellte NRW-Umweltminister Johannes Remmel den Pflanzenschutz in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und brachte eine Besteuerung als Möglichkeit zur Reduzierung des stark steigenden Pestizid-Einsatzes ins Spiel. Als Erfolge seiner bisherigen Politik nannte er unter anderem den Erhalt der Biologischen Stationen wie die NABU-Naturschutzstation Münsterland, die Novellen des Landesnaturschutz- und des Landeswassergesetzes sowie die Installierung einer Biodiversitätsstrategie, deren Umsetzung in Teilen begonnen habe. Bei den zahlreichen kritischen Nachfragen aus dem Publikum ging Remmel auf die neue Gülleverordnung, auf das Vollzugsdefizit bei den Kommunen und Kreisen bei der Kontrolle und Sanktionierung von Umweltdelikten sowie mögliche Probleme mit Katzen, Rabenvögeln und Kormoranen ein.

Unter den weiteren Vorträgen waren auch zwei der NABU-Naturschutzstation Münsterland: zunächst stellte Dr. Thomas Hövelmann gemeinsam mit Anja Eirich vom Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld den wertvollen Lebensraum Straßenrand und die in verschiedenen Gebieten durchgeführten Untersuchungen vor, bevor er auf aktuelle Probleme und Forderungen einging. Kristian Mantel trug erste Erfolge im Kiebitzschutz aus dem Kreis Warendorf vor, wo es durch gemeinsame Anstrengungen von Naturschützern und Landwirten gelungen war, den jahrelangen Bestandsrückgang zumindest vorübergehend zu stoppen.

Weitere Vorträge beschäftigten sich mit dem Biodiversitätsverlust bei Insekten, Pestiziden und Kombinationswirkungen von Umweltgiften als Ursachen für das Artensterben, der Optimierung und dem Ausbau von Biotopverbundlinien in der Landschaft in Form von Hecken, Wallhecken, Baumreihen und Blühstreifen, dem Schutz des Grundwassers sowie dem Kalkabbau im Teutoburger Wald. Auch die Landwirtschaft kam zu Wort mit der Frage, was sie zum Erhalt der Artenvielfalt leisten kann.

Der NABU war wieder mit vielen Aktiven aus dem ganzen Münsterland vor Ort. Am guten Willen der meisten Beteiligten liegt es nicht – aber es muss sich noch vieles ändern, wenn auch in den kommenden Jahren bei grünen Artenschutzkonferenzen wieder selbstgemachter Honig überreicht werden soll.




Volles Haus im Stadtwerke-Saal bei der 5. Grünen Artenschutzkonferenz




Im Fokus: NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Fotos: Thomas Hövelmann)

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