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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
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Konto-Nr. 26 00 52 15

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Startseite: NSG-Betreuung > NSG/FFH-Gebiet Emsaue

Naturparadies Emsaue

Die Emsaue ist ein einmaliges Europäisches Naturreservat. Im Kreis Warendorf und der Stadt Münster übernimmt die NABU-Naturschutzstation die Betreuung des Naturschutzgebietes. In enger Kooperation mit dem Staatlichen Umweltamt Münster, der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Warendorf, der Höheren Landschaftsbehörde bei der Bezirksregierung Münster, örtlichen Landwirten und vielen weiteren Partnern werden Schutzmaßnahmen zur Erhaltung der Biologischen Vielfalt des Emstales organisiert und umgesetzt.

Weiße Blütenteppiche des Wasserhahnenfußes schmücken die in die strukturreiche Auenlandschaft eingebetteten Stillgewässer.

Etwa 5000 ha groß ist das Naturschutzgebiet Emsaue, das die Ems auf dem Weg zum Dollart im Münsterland durchfließt. Der von der Europäischen Union verliehene Status „NATURA 2000-Gebiet“ weist sie als wichtigen Bestandteil des Europäischen Naturerbes aus.

Ein europaweit einzigartiges Naturparadies ist die Emsaue aufgrund der fast ausschließlich aus Sand bestehenden Böden. Als Überbleibsel der letzten Eiszeit prägen Sande das Einzugsgebiet der Ems. Der Sand verleiht der Auenlandschaft eine hohe Bodenbeweglichkeit, nährstoffärmere Wuchsbedingungen und zu starker Trockenheit neigende Sandkuppen und Hänge. In ungebändigtem Zustand hat die Wasserkraft leichtes Spiel mit den lockeren Böden. Sie lässt Uferabbrüche, Sandbänke und kleine Inseln entstehen und erleichtert bei Hochwasser die Bildung von Flutrinnen, Kolken, Uferwällen und Sandkuppen. Das charakteristische Auenrelief und ein häufiger Wechsel von sehr nass bis extrem trocken sind das Ergebnis.

Aufgrund dieser besonderen Verhältnisse hat sich eine an die extremen Bedingungen angepasste Artengemeinschaft eingestellt. Ein beim Ausbau der Ems weniger stark in Mitleidenschaft gezogener Emsauenabschnitt zwischen Telgte und Greven-Gimbte hat besonders viele der Naturschätze bewahrt. Eine herausragende Kostbarkeit sind die zeitweise nur auf wenigen Kilometern kontinuierlich erhalten gebliebenen naturnahen, dynamischen Flussufer mit ihren Steilufern, Sandbänken und Weidendickichten. Nicht nur Eisvogel und Uferschwalbe überlebten hier den Emsausbau, sondern auch viele äußerst selten gewordene Libellen-, Käfer-, Wildbienen- und Grabwespenarten.

Bis in die 1970er Jahre hinein wurde die Ems mehr und mehr begradigt und kanalisiert. Noch in den 1980er Jahren glichen die Uferböschungen mit Trapezprofil und schweren Steinschüttungen aufgrund der alle zwei Wochen wiederholten Mahd einem Parkrasen. Erst Ende der 1980er Jahre konnten sich die Naturschützer durchsetzen und eine Trendwende einleiten: Das Emsauenschutzprojekt wurde ins Leben gerufen.

Seitdem wurden in Regie des Staatlichen Umweltamtes Münster viele Flächen für den Natur- und Hochwasserschutz erworben, Altarme angeschlossen und neue Feuchtlebensräume in der Aue geschaffen. 

Überlebensnotwendig ist für viele Arten die extensive Beweidung: Sie schafft offene Bodenstellen, blütenreiche Magerrasen und es bilden sich Gebüsche.


Der Langblättrige Ehrenpreis ist ein Schmuckstück nasser Wiesen und Hochstaudenfluren in der Emsaue. Sie ist eine Stromtalpflanze. Foto: D. Behrens   "Auerochsen" werden vom NABU zur Landschaftspflege in drei Auengebieten an der Ems eingesetzt.

Die Entstehung von Uferabbrüchen gehört zu den Schlüsselprozessen an naturnahen Flüssen. Hierbei entstehen Nistplätze für Eisvogel, Uferschwalbe und zahlreiche bodennistende Insekten.







 

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