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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
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Konto-Nr. 26 00 52 15

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Startseite: NSG-Betreuung > NSG Alte Beverwiese

NSG "Alte Beverwiese"

Zum Naturschutzgebiet "Alte Beverwiese" gehört eine der vegetationskundlich wertvollsten Feuchtwiesen im Kreis Warendorf. Es liegt südlich des Telgter Ortsteils Vadrup. In dem 4,6 ha großen Schutzgebiet sind weiterhin zwei wertvolle Kleingewässer mit Schilfröhricht, Erlenbruchwaldbereiche und Sandmagerrasen anzutreffen. Die NABU-Naturschutzstation führt zusammen mit dem NABU Kreisverband und mit Förderung durch den Kreis Warendorf seit vielen Jahren Pflegemaßnahmen im Gebiet durch. Seit dem Jahr 2005 ist der Naturschutzstation die Betreuung übertragen worden. Ab dem Jahr 2007 wurden die Flächen auch vom Kreis Warendorf zur Durchführung der Pflege gepachtet .

 

Das Naturschutzgebiet befindet sich überwiegend im Eigentum des Kreises Warendorf.  Daher bemühen sich die Mitarbeiter der Unteren Landschaftsbehörde zusammen mit örtlichen Landwirten und dem NABU seit vielen Jahren darum, einen guten ökologischen Zustand zu erhalten.

Zu den bemerkenswerten Arten, die in der "Alten Beverwiese" vorkommen, gehören das Breitblättrige Knabenkraut, das Sumpfblutauge, die Sumpfsternmiere und der Fieberklee. Auch Laubfrosch und Ringelnatter kommen vor. Bis vor einigen Jahren war die Rohrweihe, der Teichrohrsänger und die Wasserralle regelmäßiger Brutvogel. Doch wuchs das Schilfröhricht mehr und mehr mit Erlen zu, so dass sie nur noch unregelmäßig anzutreffen waren.

Zur Optimierung des Gebietes entwickelte die NABU-Naturschutzstation in Zusammenarbeit mit dem Kreis Warendorf in 2005 ein Pflege- und Entwicklungskonzept. Zu diesem Zweck wurden auch umfassende vegetationskundliche Untersuchungen und faunistische Erhebungen (Vögel, Amphibien, Heuschrecken, Tagfalter) durchgeführt. Das Konzept ist seitdem Grundlage für die Bewirtschaftung und Pflege des Gebietes.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der wertvollen Feuchtwiesen-vegetation. Eine regelmäßige, in weiten Teilen am besten 2-schürige Mahd ohne Düngung, gelegentlich in Kombination mit einer Nachweide ist erforderlich, um die schutzwürdige Vegetation zu erhalten und den Bestand der gefährdeten Arten zu verbessern. Damit es bei den Pflegearbeiten durch Befahren nicht zu Schäden kommt, ist in feuchten Jahren ausschließlich eine manuelle Pflege mit Balkenmähern möglich. Seit dem Jahr 2006 wird die Wiesenmahd von der NABU-Naturschutzstation durchgeführt.

Gehölzrückschnitt, der Anstau von Gräben und die Optimierung des Schilfröhrichts durch Entnahme von Gehölzaufwuchs sind weitere unregelmäßige erfolgende Einzelmaßnahmen, wie sie zum Beispiel im Winter 2005/2006 durchgeführt wurden.

Bereits nach wenigen Jahren zeigen die Maßnahmen Wirkung. Die Bestände des Breitblättrigen Knabenkrautes sowie des Fieberklees haben sich ausgeweitet.

Mithilfe bei den ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen für die Pflegearbeiten ist übrigens immer willkommen!


Sumpf-Schwertlilie
Breitblättriges Knabenkraut

Vegetationskarte aus dem Jahr 2005.







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