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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Haus Heidhorn
Westfalenstr. 490
48165 Münster

Tel. 02501 - 9719433
Fax: 02501 - 9719438
E-Mail: info@NABU-Station.de

Bankverbindung:
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Konto-Nr. 26 00 52 15

IBAN DE 41 4005 0150 00 26 00 5215
BIC WELADED1MST

Startseite: Naturschutz in der Stadt > Spatzen

 Spatzen

 Jahrtausende lang war der Spatz als Untermieter ein enger Begleiter des Menschen. Inzwischen ist der auch Haussperling genannte Singvogel aber ein selten gewordener Gast. Viele Kinder in den Städten kennen die durch ihr geschwätziges Treiben auffallenden Vögel schon nicht mehr. Auch in Münster deckte eine Studie, die die NABU-Naturschutzstation in Kooperation mit dem Institut für Landschaftökologie an der Uni Münster durchführte, auf, dass der Spatz in großen Teilen des Stadtgebietes verschwunden ist.

 

Die Ursachen dafür liegen auf der Hand: Bei Neubauten von Häusern finden sich aufgrund optimierter Wärmedämmung und geänderter Bauweisen keine Nischen, Ritzen und Verstecke mehr, wo die gerne in lockeren Kolonien zusammenlebenden Vögel ihre Nester anlegen können. Auch mehr und mehr alte Gebäude werden saniert, ohne dass an eine neue Bleibe für die bisherigen Untermieter gedacht wird. Zudem fehlt es mehr und mehr an Futterquellen, wie etwa die Geflügelhaltung im Freiland, bei der immer einige Getreidekörner für die Spatzen abfallen. Hinzu kommt der häufig gedankenlose Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, der zur Abtötung des Insektenfutters für die Brut und mitunter zu deren Vergiftung führt. Auch die Dinge, die ein Spatzenleben schön machen, fehlen vielerorts: Eine Pfütze für das gerne in Gesellschaft genossene Bad oder ein unbefestigter Platz, an denen die Vögel ein Staubbad zur Bekämpfung lästiger Plagegeister im Gefieder nehmen können.

Doch den Trend, der die Spatzen auf die Rote Liste der gefährdeten Tiere in Deutschland befördert hat, möchte der NABU in Münster stoppen oder sogar  umkehren. Vor allem dem Nistquartiermangel soll mit Unterstützung Münsteraner Bürger begegnet werden. Die NABU-Naturschutzstation bietet im Rahmen des von der Stadt Münster geförderten Projektes „Stadtökologie“  Beratungen für Bauherren zur Berücksichtigung der potentiellen Mitbewohner eines Neu- oder sanierten Altbaus an. Durch geschickten Einbau von Nischen, Verstecken und Nisthöhlen kann sowohl den Anforderungen an die Wärmedämmung als auch den wohnungssuchenden Tierarten ohne nennenswerte Zusatzkosten Genüge getan werden. Die NABU-Naturschutzstation bittet vor allem Bauherren, die bereit sind, ihr Domizil oder ihr Bauprojekt in Zusammenarbeit mit ihrem Architekten zu einem Musterhaus für Natur am Haus zu entwickeln, sich an die NABU-Naturschutzstation zu wenden. Dabei sollen nicht nur die Spatzen wieder zu ihrem Recht kommen, sondern nach Möglichkeit auch Hausrotschwanz, Mehlschwalbe, Bachstelze, Wildbienen und Fledermäuse.

Wer dem Spatz helfen möchte, ohne zugleich Bauherr zu sein, kann dies auch durch das Aufhängen einer neuen Nistkastenidee: Das „Reihenhaus für den Spatz“  kann im Umwelthaus erworben werden.

 Eine Broschüre über den Spatz, seine Lebensweise in der Gesellschaft des Menschen, seine Verwandtschaft und den Schutzmöglichkeiten kann bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. für 2,50 Euro bestellt werden.

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 







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