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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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48165 Münster

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Fax: 02501 - 9719438
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Startseite: Naturschutz in der Stadt > Hummelsterben

Hummelsterben

Alljährlich im Sommer ist vor allem in Innenstadtbereichen von Münster das Phänomen des Hummelsterbens zu beobachten. Zum Ende der i.d.R. ab Anfang Juni beginnenden Zeit der Lindenblüte sind verstärkt, mitunter massenhaft tote Hummeln unter den letzten noch blühenden Lindenbäumen zu finden. Das Phänomen war wiederholt Ziel von Untersuchungen der Universität Münster und dem Institut für Bienenkunde in der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe. Sie führten zu der Erkenntnis, dass viele Hummeln aus Mangel an alternativen Nahrungsquellen nach der Lindenblüte verhungern. 

 

Die Hummelvölker können sich in der Zeit der im Stadtgebiet sehr ergiebigen Lindenblüte von Anfang Juni bis Anfang Juli (unnatürlich) gut entwickeln. Nach der Lindenblüte stehen mit einem Male aber so gut wie keine Trachtquellen mehr zur Verfügung. Das Hummelsterben gilt daher  heute als Indikator für ein unausgewogenes Nahrungsangebot für blütenbesuchende Insekten, das besonders im Stadtgebiet zu Tage tritt. Der Nahrungsmangel ab Anfang Juli trifft Hummeln in einer Phase, in der ein großer Teil der  Hummelvölker die Königinnen des darauf folgenden Sommers heranziehen. Die in der Stadt vorkommenden Hummelarten werden zwar nicht in ihrem Bestand gefährdet, als wichtige Bestäuber auch von Nutzpflanzen werden die Bestände aber dennoch geschädigt. Gravierender betroffen sind hingegen die auch in der Stadt lebenden Wildbienenarten, Schwebfliegen, Nektar saugende Käfer und Schmetterlinge.

Grundlage dieses Problems ist die Blütenarmut von Grünflächen und Gartenanlagen im Sommer und Herbst. Selbst dort, wo Blütenpflanzen zu finden sind, können die blütenbesuchenden Insekten diese kaum nutzen, da ungeeignete fremdländische oder durch Zucht degenerierte Gewächse gepflanzt wurden. Entsprechend gibt es in den Grünanlagen öffentlicher Einrichtungen (Universität, Fachhochschule, Kirche, Krankenhäuser, Schulen, Verwaltungen, Bundeswehr etc.), im Straßenbegleitgrün, auf Baumscheiben, in Gärten und auf Balkonen große Flächen, für die eine Anreicherung mit Blütenpflanzen wünschenswert wäre.  

Daher arbeitet die NABU-Naturschutzstation daran, das Nahrungsangebot für blütenbesuchende Insekten im Innenstadtbereich zu verbessern. Zu diesem Zweck kooperiert sie mit den Betreuern öffentlicher Grünflächen und Privatleuten. Herausgegeben wurde eine Pflanzenartenliste (pdf, 120 kb), die nach Untersuchungen im Botanischen Garten (pdf, 2,32 Mb) in Münster bevorzugt durch blütenbesuchende Insekten genutzt werden und die zur Anpflanzung in privaten und öffentlichen Grünanlagen empfohlen wird.

Informationen zum Hummelsterben haben wir in einem Faltblatt zum runterladen zusammengefasst. 

 

 

 

 

                                                                                                                       







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