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Gemeinsam mit der Landwirtschaft

Landwirte helfen mit, dem Froschkönig ein Überleben zu sichern. 

Viele Landwirte fühlen sich der Lebensvielfalt auf ihren Ländereien eng verbunden. Gleichwohl zwingen sie die durch EU und Globalisierung gesetzten ökonomischen Zwänge oft zu Wirtschaftsweisen, die mit der früher gekannten Artenvielfalt der Kulturlandschaft nicht vereinbar sind.

Soweit es die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen aber zulassen, sind sie nicht selten gerne bereit, bei der Erhaltung und Schaffung wertvoller Lebensräume mitzuwirken. Daher rennen die Mitarbeiter der NABU-Naturschutzstation bei den Naturfreunden unter den Landwirten offene Türen ein, wenn Sie einen Vorschlag für die Optimierung eines Kleingewässers unterbreiten. Undenkbar wäre auch die Bilanz der im Rahmen des Projektes „Ein König sucht sein Reich“ neu angelegten Gewässer, ohne die dafür meist kostenlose Bereitstellung der Grundstücke.

Mal ist es eine sumpfige Stelle in der Wiese, mal ein zu früheren Zeiten zugeschütteter Tümpel oder eine ungenutzte Brachfläche, die für die Anlage eines Biotops zur Verfügung gestellt werden. Die Naturschutzverbände und Biologischen Stationen holen nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung für die Anlage des Biotops alle erforderlichen Genehmigungen ein, kümmern sich um die Finanzierung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten in Abstimmung dem Grundstückseigentümer.

Damit das Biotop keinen Kosten und Folgeaufwand für den Landwirt nach sich zieht, wird auch die Pflege des Gewässers und die Überprüfung des Erfolgs der Maßnahme übernommen.

Haben auch Sie eine landwirtschaftliche Grünlandfläche, die sich zur Anlage eines Gewässers eignet? Dann setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf ein Gespräch: 0251-9878853

 

Winfried Dahlhaus, Bewirtschafter eines Schweinemastbetriebs in Münster-Häger, stellte der NABU-Naturschutzstation gleich an drei Stellen schwieriger zu bewirtschaftende Flächen für die Anlage von Kleingewässern zur Verfügung. Er konnte damit zur Schließung einer Lücke im Biotopnetz im Norden von Münster beitragen.