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NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
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Fax: 02501 - 9719438
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Startseite: Lebensraumschutz > Obstwiesenschutz > Obstwiesenschutz im Münsterland

Obstwiesenschutz im Münsterland

Seit mehr als 40 Jahren gibt es einen starken Rückgang an Streuobstwiesen zu verzeichnen, der dazu geführt hat, dass in NRW der Lebensraum Streuobstwiese mittlerweile in der Roten Liste der gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Biotoptypen aufgeführt ist.

Ein Großteil der heute noch vorhandenen Streuobstbestände ist überwiegend überaltert und die natürliche Lebenserwartung beträgt auch bei kontinuierlicher Pflege häufig nur noch wenige Jahre bis Jahrzehnte.

Aufgrund der unterbliebenen Nachpflanzungen vor 20 bis 50 Jahren fehlt es heutzutage vor allem an den für einen gesunden Bestand besonders wichtigen und für eine Verwertung besonders interessanten 10-50jährigen Bäumen der Ertragsperiode. Die meisten Altbaumbestände (über 50 Jahre) befinden sich häufig in einem ungepflegten Zustand, so dass mit ihrem natürlichen Abgang in den nächsten Jahren zu rechnen ist.

Um den Lebensraum Streuobstwiese langfristig zu erhalten fehlt es vor allem an jungen Bäumen. Besonders wichtig sind für den Obstwiesenschutz Nachpflanzungen in vorhandenen Beständen und die Neuanlage von Obstwiesen.

Eine der wichtigsten Aktivitäten zur nachhaltigen Sicherung der Obstwiesen ist die regelmäßige Nutzung. Über die Vermarktung des Obstes wird den Wiesen neben ihrem ökologischen Wert wieder ein ökonomischer Wert verliehen.

Im Münsterland gibt es seit vielen Jahren zahlreiche überwiegend ehrenamtlich tätige Naturschutzverbände und Heimatvereine, die sich für den Obstwiesenschutz einsetzen. Die AG Obstwiesenschutz des NABU Münster oder der NABU im Kreis Warendorf kaufen beispielsweise im Herbst Fall- und Pflückobst von den Obstwiesenbesitzern, um es als Tafelobst zu verkaufen oder zu Streubostwiesensaft weiter zu verarbeiten. Die Palette an Produkten von Streuobstwiesen ist groß und neben eingewecktem Obst, Marmeladen, Chutneys und Trockenobst werden leckere Liköre und Obstbrände angeboten.

Um das Thema Obstwiesenschutz breiter in die Öffentlichkeit zu tragen gibt es vom NABU Münster das Buch „Landschaft schmeckt“ und den alle zwei Jahre stattfindenden Apfeltag. 




 




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