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Startseite: Lebensraumschutz > Obstwiesenschutz > Geschichte der Streuobstwiesen

Geschichte der Streuobstwiesen

Streuobstwiesen sind das Ergebnis historischer Landnutzung.



In Deutschland gehen Streuobstweisen auf das Mittelalter zurück, wo vor den Toren der Städte Obstgärten angelegt wurden.

Im 19. und 20. Jahrhundert erreichte der Streuobstanbau seinen Höhepunkt, wobei die jeweiligen Landesherren systematische Baumpflanzaktionen gefördert haben.

Noch bis 1945 waren Streuobstwiesen die Basis für die Obsterzeugung und dienten der Bevölkerung für die Selbstversorgung.

Nach dem 2. Weltkrieg ging die betriebswirtschaftliche Bedeutung der Streuobstwiesen zurück und der Apfel wurde zum Industrieprodukt und in intensiv gepflegten Plantagen angebaut. Bei den Früchten kam es nicht mehr auf Geschmack, Lagerfähigkeit und Inhaltsstoffe an, wichtig waren nun Form, Farbe und Größe sowie eine europaweite Einheitlichkeit. Die Sortenvielfalt ging verloren, da Pflege und Ernte der Streuobstwiesen für die heimischen Obstbauern zu teuer wurden und sie den ausländischen Konkurrenten nicht standhalten konnten.

Mit dieser Entwicklung änderte sich das Verhalten der Verbraucher, die nur noch „makelloses“ Obst verlangten und zahlreiche Streuobstwiesen wurden mit EG-Prämien gerodet. Durch den wachsenden Wohlstand sowie das reichliche und preisgünstige Obstangebot auf dem Markt ließ das Interesse an der Obstselbstversorgung in der Bevölkerung weiter stark nach. Die Pflege der Altbestände wurden vernachlässigt, junge Bäume nicht mehr nachgepflanzt und aus den traditionellen Obstwiesen an den Dorf- und Stadträndern wurde Bauerwartungsland.




 




 

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